Für Arbeitgeber | Über uns | Presse | Kontakt
Login:
Passwort:

Login merken

Passwort vergessen?
Neu registrieren

Unternehmen im Job-Special Nachhaltigkeit:

 

Das Karrierebuch Der Hobsons

Jetzt online lesen oder herunterladen.

Der Hobsons 2010/2011

 

Grüne Zukunft: Ihr Berufsstart im Bereich Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Handeln hat sich längst zu einer gesamtwirtschaftlichen Zielsetzung entwickelt. Attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten sich in nahezu jedem Wirtschaftszweig. Lesen Sie mehr über Ihre Karrieremöglichkeiten.
Wald Foto: © Stefan Wildhirt – Staufenbiel Institut

Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit: Wachstumsmotoren von Industrie und Wirtschaft.

Industrie und Wirtschaft haben Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit längst als Wachstumsmotoren entdeckt. Bioprodukte und „Grüne Technologien“ verzeichnen hohe Zuwachsraten und eröffnen damit neue Marktchancen.

Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen, ist in nahezu allen Branchen zu einem wichtigen Erfolgsfaktor avanciert. Damit einher geht ein steigender Bedarf an Fachkräften, die in immer differenzierteren Berufsfeldern zum Einsatz kommen. In den letzten Jahren sind zahlreiche grüne Arbeitsplätze entstanden. Allein im Energiesektor waren es laut einer UN-Schätzung von 2008 weltweit 2,3 Millionen Stellen.

Mit einem Umsatz von 21 Milliarden Franken und 95´000 Beschäftigten ist die Umweltbranche ein bedeutender Wachstumsmarkt der Schweiz. Bis 2015 werden laut einer WWF-Studie zusätzlich weitere 30’000 bis 40’000 Arbeitsplätze entstehen.

Experten gefragt

Selbst im Krisenjahr 2009 klagte ein Drittel der Unternehmen über Fachkräftemangel. Sie suchten vor allem Ingenieure, IT-Spezialisten, Techniker und Mechaniker.

Hochschulabsolventen können in verschiedenen Sparten einsteigen. Nicht nur die Energieindustrie, sondern auch Handel, Banken und Beratungsunternehmen bieten Einstiegsmöglichkeiten im Nachhaltigkeitssektor. Mit der Etablierung von Nachhaltigkeit in Management und Technologie sind die Anforderungen an Bewerber gestiegen. Um die Prozesse in Finanzwirtschaft, Dienstleistungsgewerbe oder Industrie zu verstehen, ist es wichtig, wirtschaftliches und ökologisches Denken miteinander verbinden zu können. Mehr über das Anforderungsprofil lesen Sie in unseren Bewerbungstipps.

Nachhaltig engagierte Arbeitgeber:

Axpo Ernst & Young

Die besten Berufschancen hat, wer sein Interesse für Nachhaltigkeit und Umwelt mit einer traditionellen Disziplin wie BWL verbindet. Unabhängig vom Hochschulabschluss gilt in der Nachhaltigkeit das Prinzip des lebenslangen Lernens. Denn einen Grossteil des umwelttechnischen Wissens müssen sich Berufseinsteiger in der Praxis aneignen.

 

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit beinhaltet unterschiedliche Komponenten, die im „Drei-Säulen-Modell“ zusammengefasst sind. Die drei Säulen bestehen aus der ökologischen, der ökonomischen und der sozialen Nachhaltigkeit.

Ökologische Nachhaltigkeit besagt, dass Natur und Umwelt für die nachfolgende Generation zu erhalten sind. Klimaschutz und ein schonender Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sind wichtige Bedingungen, um diese Zielsetzung zu erreichen. Unser Beispiel aus dem Bereich ökologische Nachhaltigkeit: Berufsstart Energieversorgung

Auch in der Ökonomie wird von Nachhaltigkeit gesprochen. Hier ist eine Wirtschaftsweise gemeint, die eine dauerhafte solide Basis für Erwerb und Wohlstand sichert. Deshalb gilt es vor allem, wirtschaftliche Grundlagen zu erhalten und vor Ausbeutung zu schützen. Unser Beispiel aus dem Bereich ökonomische Nachhaltigkeit: Karriere in Finanzwesen und Beratungsunternehmen

Damit sich eine Gesellschaft positiv entwickelt, müssen Chancen fair verteilt sein. Dieses Ziel ist das Anliegen sozialer Nachhaltigkeit. Der gesellschaftliche Anspruch, nachhaltig zu handeln, ist besonders in den Bereichen Energieversorgung, Mobilität und Industrie sehr hoch. Um dem gerecht zu werden, setzen diese Branchen verstärkt auf Innovationen und Einsparungen bei den Produktionsprozessen. Unser Beispiel aus dem Bereich soziale Nachhaltigkeit: Berufsstart im Handel

 

Datum: 07/2010
Autorin: Sonja Graubner und Katrin Schnödewind

Zur Startseite Job-Special Nachhaltigkeit