Für Arbeitgeber | Über uns | Presse | Kontakt
Login:
Passwort:

Login merken

Passwort vergessen?
Neu registrieren

Unternehmen im Job-Special Nachhaltigkeit:

 

Das Karrierebuch Der Hobsons

Jetzt online lesen oder herunterladen.

Der Hobsons 2010/2011

 

Nachhaltig orientierte Jobs: Erfolgreich bewerben

Pflanze in Händen gehalten Foto: © Stefan Wildhirt – Staufenbiel Institut

Nachhaltigkeit ist eine zukunftssichere Branche und bietet viele Jobs.

Wer sich schon im Studium für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzt, punktet im späteren Bewerbungsprozess.

Da sich Nachhaltigkeit nicht auf einen Wirtschaftszweig beschränkt, gibt es in nahezu allen Branchen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Neben Ingenieuren und Technikern sind besonders Wirtschafts- und Naturwissenschafter verschiedener Richtungen gefragt, beispielsweise BWLer, Wirtschaftsingenieure, Physiker und Chemiker.

Praktika oder Freiwilligenarbeit in nachhaltig orientierten Unternehmen bieten gute Möglichkeiten, erste Berufserfahrung zu sammeln. Wer in seinem Lebenslauf nachweisen kann, dass er sich schon als Student für Ökologie und Nachhaltigkeit interessiert und engagiert hat, ist für einen Berufsstart in der Umweltbranche gut vorbereitet.

Wer als Consultant oder Banker im Bereich Nachhaltigkeit arbeiten möchte, sollte sich als Praktikant zunächst das grundsätzliche Branchenwissen bei einer Unternehmensberatung oder im Finanzwesen aneignen.

In weiteren praktischen Stationen kann er sich spezialisieren und seinem Lebenslauf einen roten Faden geben. Wer als Bewerber Branchen- und Fachwissen in Nachhaltigkeit mitbringt, hebt sich bei der Jobsuche von seinen Mitbewerben ab.

Neben Praktika sind ökologische Freiwilligen- oder Zivildiensteinsätze eine weitere Variante, um Erfahrungen für sein Berufsziel zu sammeln. Ob ein freiwilliger Einsatz im In- oder Ausland für die eigene Karriere sinnvoll ist, hängt von der Branche ab, in der Absolventen einsteigen möchten.

Freiwilligenarbeit ist für soziale Tätigkeiten empfehlenswert. Freiwilligeneinsätze, Zivildienstplätze und Praktika bieten sowohl kantonale Verwaltungsstellen, als auch Unternehmen und Organisationen wie WWF oder Greenpeace.

Künftige Banker, die später die Nachhaltigkeit von Kapitalanlagen analysieren, müssen nicht unbedingt ökologische Freiwilligenarbeit leisten, sondern können Erfahrungen durch Praktika im Finanzwesen sammeln.

Die Faustregel lautet: Studenten sollten in einem Bereich arbeiten, in dem sie zusätzliche Qualifikationen erlangen und der sie ihrem Karriereziel näher bringt.

Berufliche Inhalte und persönliche Fähigkeiten sollten zusammenpassen. Wer das berücksichtigt, dem erleichtert ein Praktikum oder freiwilliges Engagement den Weg in eine Festanstellung. Ein weiteres Plus: Bereits im Studium werden wichtige Kontakte für das weitere Berufsleben geknüpft.

Autorin: Katrin Schnödewind

Datum: 07/2010

Startseite Job-Special Nachhaltigkeit