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Ratgeber: Karriere international

Ob als Trainee oder als Expat - viele Wege führen ins Ausland

Ob als Trainee oder als Expat - viele Wege führen ins Ausland.

Wer eine internationale Karriere anstrebt oder im Ausland arbeiten möchte, sollte frühzeitig die Weichen stellen. Die besten Chance bieten internationale Traineeprogramme und eine Entsendung als Expat.

„Schweizer Top-Management immer internationaler“ – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Personalberatung Guido Schilling & Partner. Demnach liegt der Anteil ausländischer Führungskräfte in den 100 grössten Schweizer Unternehmen heuer bei rund 42 Prozent. Die Folge: Internationale Karrieren und eine interkulturelle Ausbildung gewinnen an Stellenwert.

Internationale Karrieren beginnen schon während des Studiums

Künftige Führungskräfte sollten bereits während des Studiums Auslandserfahrung sammeln und interkulturelle Kompetenzen erwerben. Neben internationalen Studienprogrammen und dem klassischen Auslandssemester bieten Praktika die Möglichkeit, gleichermassen Auslands- und Praxiserfahrung zu erwerben. Sprachkenntnisse sollten schon während des Studiums auf- beziehungsweise ausgebaut werden.

Wer direkt nach dem Studium den Schritt ins Ausland wagt, muss in der Regel Einbussen beim Anfangssalär in Kauf nehmen. Nach Angaben der Personalberatung Kienbaum liegen die Einstiegsgehälter für Universitätsabsolventen im europäischen Ausland bis zu 40 Prozent unter denen in der Schweiz. Unterschreibt ein Berufsanfänger direkt nach dem Studium einen Arbeitsvertrag im Ausland, so wird er in der Regel zu den Konditionen des Gastlandes angestellt.

Internationale Traineeprogramme - Auslandsaufenthalt inklusive

Eine sinnvolle Alternative für Berufseinsteiger sind internationale Traineeprogramme Schweizer Unternehmen. Hier ist in der Regel ein drei- bis sechsmonatiger Auslandsaufenthalt fester Bestandteil der Ausbildung. Der Vorteil: Arbeitsplatz, Wohnung und sämtliche Formalitäten werden mit Unterstützung des Unternehmens organisiert. Klar, dass internationale Traineeprogramm beliebt sind und die Zahl der Plätze limitiert ist.

Der klassische Weg ins Ausland ist für Fach- und Führungskräfte immer noch die Entsendung durch das Unternehmen an einen Standort im Ausland. Die so genannten Expatriates - kurz „Expats“ - werden meist erst mit einigen Jahren Berufserfahrung in die Fremde geschickt. So kann mit sicheren Karriereperspektiven im eigenen Unternehmen der Erfahrungshorizont erweitert werden. Wer dann in die Schweiz zurückkehrt, verfügt über das Rüstzeug für den Aufstieg in das international geprägte Top-Management.

Weiterlesen: Expatriat: Unternehmen helfen beim Wechsel ins Ausland
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