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Job-Special: Berufsstart für innovative Ingenieure
Foto: ©PhanterMedia/Brigitte Götz
Gute Aussichten für Nachwuchsingenieure mit kreativen Fähigkeiten.
Der Beruf des Ingenieurs vereint Fachwissen mit Kreativität und bietet auch in Zukunft beste Perspektiven. Junge Ingenieure haben in der Schweiz viele Möglichkeiten, ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
In nahezu jeder Alltagssituation kommen wir mit Ergebnissen der Ingenieurarbeit in Berührung: Von Nahverkehr, Strassentunnel und Brücken über Fernseher bis zu öffentlichen und privaten Gebäuden – immer sind die Leistungen der Ingenieure präsent.
Innovationsstandort Schweiz: Tradition und Zukunft
Der Schweizer Pioniergeist weist eine lange Tradition auf. Man denke zum Beispiel an den Apotheker Henri Nestlé, der 1867 mit dem „Kindermehl“ die erste industriell produzierte Säuglingsnahrung erfand, oder an den Mechaniker Giovanni Martignoni, der 1857 den Spiralbohrer entwickelte. Heute ist die Schweiz in Europa führend in puncto Innovationen. Das belegt der jährlich erhobene Europäische Innovationsanzeiger der EU-Kommission. 2008 rangierte die Schweiz erstmalig auf Platz 1 vor Schweden und Finnland.
Schweizer Universitäten wirken an der Innovation mit
Zur Spitzenposition bezüglich der Innovationskraft tragen die Schweizer Universitäten massgeblich bei, allen voran die ETH Zürich und die Universität Lausanne, die im Bereich Spin-offs mit weltweit führenden Universitäten mithalten können. So wurden an der ETH Zürich in den letzten elf Jahren mehr als 150 Firmen gegründet, die erfolgreich den Transfer von Forschungsergebnissen in Dienstleistungen und Produkte geschafft haben. In diesem Jahr gewann mit der Femto Tools GmbH ein ETH-Spin-off den dritten Rang des Swiss Technology Awards. Das junge Unternehmen hat sich auf Mikro- und Nanorobotiksysteme spezialisiert.
Der Ingenieurberuf: Kreativ und zukunftsweisend
Dem Innovationsstandort Schweiz mangelt es an Ingenieuren. Dies bedeutet hervorragende Startperspektiven für künftige Absolventen. Verschiedene technische, naturwissenschaftliche und auch wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge bilden für den Beruf des Ingenieurs aus. Ebenso vielfältig sind auch die Bereiche, in denen Ingenieure arbeiten können: Elektrotechnik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Bau und Immobilien, Verkehr und Lebensmittelindustrie (detailierte Informationen zu den Branchen finden Sie hier) sind nur einige Beispiele. Stets finden Ingenieure Lösungen für komplexe Fragen und aktuelle Probleme, manchmal erfinden sie Zukunftsweisendes, immer gestalten sie unseren Alltag mit.
Ingenieure im Dienste der Umwelt
Besonders Erfolg versprechend für die Schweizer Wirtschaft sind umweltfreundliche Erfindungen. Die Schweizer Innovationskonferenz 2009 befasste sich mit dem Thema Cleantech. Dieser Begriff fasst Technologien zusammen, die zum nachhaltigen Schutz von Umwelt, Klima und der natürlichen Ressourcen beitragen. In diesem Berufsfeld arbeiten heute rund 155'000 Beschäftigte – Tendenz steigend. Ein nationaler „Masterplan Cleantech Schweiz“ soll Forschung und Entwicklung fördern und Jungunternehmen unterstützen. Der Bund stellt jährlich eine Milliarde Förderfranken zur Verfügung. Mit der Exportplattform Cleantech wird Jungunternehmen der Zugang zu Exportmärkten erleichtert.
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