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Unternehmen im Job-Special Consulting:

 

The Boston Consulting Group

The Boston Consulting Group

 

Das Einmaleins des Consultings

Sehr gute Problemlösungsfähigkeiten …
… müssen Absolventen, die sich bei Consulting-Unternehmen bewerben wollen, unbedingt mitbringen. Sie sollten Situationen analysieren können, indem sie die richtigen Fragen stellen. Wichtig ist auch Kreativität, die innovative Ideen ermöglicht und dem Kunden den gewünschten Mehrwert liefert. Ausserdem müssen Unternehmensberater kommunikationsstark sein und ihr Vorgehen dem Kunden gegenüber vermitteln können.

Zu den weiteren Schlüsselqualifikationen von Beratern gehören einwandfreie Sozialkompetenzen wie etwa Teamfähigkeit, da Berater von Beginn an Seite an Seite mit Kunden und Kollegen zusammenarbeiten. Dabei geht es nicht immer reibungsfrei zu. Nicht jeder Mitarbeiter des Kunden ist kooperativ. Aus diesem Grund gehören Diplomatie und die Gabe, konstruktiv Kritik zu üben, zum Gesamtpaket eines Consulting-Anwärters dazu. Viel hängt davon ab, wie man dem Kunden etwas präsentiert.

Bevorzugte Studienrichtungen …
… gibt es nicht. Managementberatungen suchen nicht ausschliesslich Absolventen mit wirtschaftswissenschaftlichem Abschluss. Analytisches Denken und psychologisches Einfühlungsvermögen können auch in anderen Studienfächern erworben werden. So kann ein Absolvent der Physik genauso als Berater anfangen wie ein Musikwissenschafter.

Gemein sollte beiden ein massgebliches Interesse an Betriebswirtschaft sein. Bewerber sollten in wirtschaftlichen Zusammenhängen und strukturiert denken können. Die unterschiedlichen Studienabschlüsse der Berater garantieren den Consulting-Firmen vielfache Blickwinkel, die bei der Suche nach innovativen Lösungsansätzen unverzichtbar sind.

Zu den Trends der Branche …
… gehört die Verlagerung der Schwerpunktthemen. Beatrix Morath von Roland Berger stellt fest, dass "in den letzten Monaten Themen wie Kostensenkung, Restrukturierung und Turnaround deutlich an Bedeutung gewonnen haben". Das hat mit der Finanzkrise zu tun, die einen Grossteil der Unternehmen in Zugzwang versetzt hat.

Ein weiterer Trend, den Beatrix Morath beobachtet: Immer mehr Kunden legen Wert auf Seniorität. Das bedeutet, dass häufiger Partner und Senior Project Manager für die Projekte verlangt werden. Die Teamstruktur ist somit im Schnitt etwas älter als noch vor einem Jahr.

Die Jobaussichten …
… auf dem Arbeitsmarkt sind durch die Finanzkrise trüber. Die Association of Management Consultants Switzerland (ASCO) erklärt in ihrer Marktstudie 2007/2008, dass die von ihr befragten Berater damit rechnen, dass das Branchenwachstum 2009 und 2010 abflauen und unterschiedlich ausfallen wird. Bis 2012 erwarten die Berater aber insgesamt ein Branchenwachstum von vier bis sechs Prozent.

Den langfristig positiven Aussichten entsprechend betreiben Consulting-Unternehmen weiterhin Recruiting und Personalentwicklung. "Sonst fehlen einem nach der Krise genau die erfahrenen Berater und Projektmanager, die man heute auf Grund der wirtschaftlichen Situation nicht eingestellt hat", sagt BCG-Partner Rüdiger Schicht.

Der Karriereweg eines Unternehmensberaters


Junior Associate/ Consulting Analyst
Projektaufgaben, Analysen

Einstieg mit Bachelorabschluss

Associate/Junior Consultant
Projektaufgaben, Analysen

Einstieg mit Master- oder Diplomabschluss oder weniger als 3 Jahren
Berufserfahrung

Consultant
Eigenständige Modulverantwortung

Nach 1-2 Jahren,
Einstieg mit MBA oder Promotion oder mehr als 3 Jahren Berufserfahrung

Project Leader/Project Manager
Projektverantwortung

Nach 2-3 Jahren

Principal
Aufsicht mehrerer Projekte, Akquisition

Nach weiteren 2 Jahren

Geschäftsführer/Partner
Pflege der Kundenbeziehungen

Nach 7-10 Jahren

Datum: 6/2009

Autorin: Kornelia Hrgovic


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