Links zum Thema Auslandsstudium
- www.mobilitaet.ethz.ch
Die Mobilitätsstelle der ETH Zürich verlinkt zu den gängigsten Programmen für Auslandsaufenthalte. - www.crus.ch/deutsch/iud
Der Informations- und Dokumentationsdienst der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) informiert über das Studienangebot im In- und Ausland. - www.berufsberatung.ch
Die Schweizerische Berufsberatung gibt Infos zum Studium im Ausland. - www.agab.ch
Schweizerischer Verband für Studienund Laufbahnberatung im Hochschulbereich - www.braintrack.com
Suchmaschine für Universitäten weltweit - www.isic.org
Informationen rund um die International Student Identity Card (ISIC)
Studieren im Ausland
Mit Blick auf die Karriere ist der Auslandsaufenthalt für angehende Manager oder Consultants mittlerweile fast ein Muss. Und auch für Ingenieure wird der Auslandsaufenthalt immer mehr zum Karriere-Sprungbrett. Denn ein Studium jenseits der Landesgrenzen erfordert mehr als Fachwissen und gute Noten: Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit über kulturelle Barrieren hinweg und eine grosse Portion Durchhaltevermögen – Werte also, die bei Personalern gut ankommen.
Vier Wege führen ins Ausland
1. Auslandsstudium: Eine Herausforderung für alle, die gerade mit ihrem Studium beginnen. Wer das komplette Studium im Ausland absolvieren, aber in der Schweiz arbeiten möchte, sollte sich gut informieren, ob der im Ausland angestrebte Abschluss in der Schweiz auch anerkannt wird. Hier hilft die Informationsstelle für Anerkennungsfragen der Schweizerischen Hochschulrektorenkonferenz (CRUS) weiter.
2. Nachdiplomstudium: Interessant vor allem für Studierende, die kurz vor dem Abschluss stehen. Das Nachdiplomstudium umfasst in der Regel ein Studienjahr und dient der Vertiefung oder einem Forschungsaufenthalt. Oftmals wird hierbei ein Master-Abschluss an einer britischen oder amerikanischen Universität angestrebt.
3. Teilstudium: Der zeitlich befristete Aufenthalt an einer ausländischen Gastuniversität ist die am häufigsten genutzte Form des Auslandsstudiums. Die meisten Studierenden wagen diesen Schritt direkt nach dem Grundstudium. Für die Teilnahme an einem der Austauschprogramme ist das Vordiplom meist Bedingung.
4. Praktikum: Das Auslandspraktikum bietet den Vorteil, dass es Auslandserfahrung und den Erwerb praktischer Kenntnisse parallel zum Studium ermöglicht. Informationen und weiterführende Adressen erhält man in den Mobilitäts stellen der Hochschulen oder auch auf den Webseiten verschiedener Vermittlungsdienste wie StudEx, AIESEC oder IAESTE.
Mobil nach Programm
Am einfachsten ist der Schritt an eine ausländische Gastuniversität mit einem so genannten Mobilitätsprogramm. Neben der Schweizerischen Mobilität ist ERASMUS wohl das bekannteste. Die Schweizerische Mobilität erleichtert ihren Studierenden den Schritt an eine Universität im jeweils anderssprachigen Hochschulraum der Schweiz. ERASMUS fördert die studentische Mobilität innerhalb der EU. Die Schweiz nimmt seit 1996 nicht mehr direkt an ERASMUS teil, unterhält aber im Status eines so genannten silent partner mit vielen europäischen Hochschulen Mobilitätsverträge im Sinne von ERASMUS. Die Teilnahme an einem Mobilitätsprogramm bringt für die Studierenden erhebliche Vorteile. Neben der Erlassung von Studiengebühren, der Gewährung von Stipendien und der geregelten Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen ist vor allem die vielfältige Unterstützung bei der Planung und Organisation durch die Zuständigen in den entsprechenden Departementen ein wichtiger Pluspunkt. Als erster Schritt empfiehlt sich daher der Kontakt zur Mobilitätsstelle der eigenen Universität. Sie informiert über jeweils infrage kommende Mobilitätsprogramme, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsmodalitäten. Auch über eventuell vorhandene bilaterale Verträge der eigenen Hochschule mit einem Institut im Ausland ist hier Näheres zu erfahren.

