Für Arbeitgeber | Über uns | Presse | Kontakt
Login:
Passwort:

Login merken

Passwort vergessen?
Neu registrieren

Career Club

Melden Sie sich kostenlos im Career Club an und profitieren Sie von Bewerbungsschecks, Newslettern, Karrierepublikationen, Expertentipps u.v.m.

 

Das Karrierebuch Der Hobsons

Jetzt online lesen oder herunterladen.

Der Hobsons 2010/2011

 

Der Weg zum diplomierten Wirtschaftsprüfer

Masterabsolventen potenziell im Vorteil

Generell können sich Master- gegenüber Bachelorabsolventen einen Vorteil erarbeiten. Da Masterabsolventen bereits mehr Wissen und praktische Erfahrung aus ihrem längeren Studium mitbringen, kann für sie die Ausbildung nur drei statt vier Jahre dauern, sofern sie die Modulprüfungen Audit sowie Tax & Legal nach zwei Jahren im ersten Anlauf erfolgreich absolviert haben.

Während Masterabsolventen somit im dritten Jahr das Diplom-Modul und die anschliessende Diplomprüfung absolvieren, müssen Bachelor ein weiteres Jahr Praxiserfahrung im Job sammeln. Sie können das Diplom-Modul und ihr Examen erst im vierten Jahr absolvieren.

Diese Neuerungen sollen die praxisorientierte Ausbildung fördern und die Abwesenheit der Examenskandidaten vom Arbeitsplatz auf die Zeit ausserhalb der so genannten Busy Season, der Hauptprüfungsperiode, verlegen.

Der Arbeitgeber unterstützt

Wer seine Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer aus eigener Tasche bezahlen würde, müsste schnell 20.000 Franken und mehr für die reinen Ausbildungskosten auf den Tisch legen. Viele Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeitenden daher sowohl mit Auszeiten für Lernphasen als auch finanziell, wie beispielsweise BDO Visura. „Die Modulkosten und Prüfungsgebühren werden von uns komplett übernommen“, erklärt Martin Nay. „Zudem werden die Zeiten für den Besuch der Schule, die Absolvierung der Ausbildungsmodule sowie Prüfungen und in gewissem Umfang auch Lernzeiten als bezahlte Weiterbildung angerechnet.“

Diese Regelung gilt auch in den meisten anderen Wirtschaftsprüfungsunternehmen. Im Gegenzug verpflichten sich Examenskandidaten, nach Beendigung der Ausbildung eine gewisse Zeit bei ihrem Arbeitgeber zu bleiben. Tun sie das nicht, müssen sie die Ausbildungskosten zurückzahlen.

Mit Engagement zum Manager

Um sich am Ende diplomierter Wirtschaftsprüfer nennen zu können, muss nicht nur jedes der drei Module mit einer Prüfung abgeschlossen, sondern auch die finale Diplomprüfung abgelegt werden. Diese nennt sich Professional Judgement und besteht aus einer siebeneinhalbstündigen Fallstudie, einem einstündigen Fach- und Expertengespräch sowie einem Kurzreferat. Erfolgreiche Prüflinge können nicht nur selbstständig Mandaten betreuen, sondern auch mit genügend Engagement in eine Managerposition aufsteigen.

Datum: 11/2009
Autorin: Eva Schenkelberg

 

weiter: Drei Fragen an... Tipps von angehenden und diplomierten Wirtschaftsprüfern

zum Artikel Fit für die Prüfung: Der Weg zum diplomierten Wirtschaftsprüfer als PDF

zurück zum forum Magazin 4/2009

Zur Startseite Job-Special Audit, Tax, Controlling