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Der Hobsons 2010/2011

 

IT-Branche: Visionen verwirklichen

An neuen Technologien forschen

Linktipps für IT-Experten:
www.swissict.chVerband der Informations- und Kommunikationstechnologie
www.isss.chInformation Security Society CH
www.s-i.chSchweizer Informatik Gesellschaft
www.viw.chVerband der Wirtschaftsinformatik
www.swisst.netSwiss Technology Network
www.vis.ethz.chVerein der Informatik-Studierenden der ETH Zürich
www.iaeth.chInformatik-Alumni ETH Zürich
www.alumni.chAlumni Wirtschaftsinformatik der Universität Zürich

Wer immer am Puls der Zeit sein und selbst an Innovationen mitarbeiten will, ist in der Forschung gut aufgehoben. Nicht nur Hochschulen und Forschungsinstitute suchen nach neuen Möglichkeiten, auch grosse Unternehmen leisten sich eigene Forschungsabteilungen. Bei IBM Research in Zürich zum Beispiel, einem der weltweit acht Forschungsstandorte von IBM, arbeiten 350 Wissenschafter, Doktoranden und Studierende an Forschungsprojekten. Das Spektrum der Aktivitäten umfasst Nanotechnologieforschung, insbesondere im Bereich Nanoelektronik und Computerchips, System und Speichertechnologien, Software, IT-Sicherheit und Datenschutz, Supercomputing, Optimierung von Geschäftsabläufen und -prozessen, Services Research und neue Technologien im Bereich Life Sciences.

"Wir betreiben Grundlagen- und angewandte Forschung und entwickeln gemeinsam mit Kunden Lösungen zu spezifischen Fragestellungen", erklärt Irene Holenweger, Verantwortliche für das Hochschulmarketing im Bereich Human Resources am IBM Forschungslabor. Studierende haben die Möglichkeit, in drei- bis neunmonatigen Praktika an wissenschaftlichen Projekten mitzuarbeiten.Masterstudenten können ihre Masterarbeit bei IBM Research schreiben, Doktoranden ihre Dissertation. Direkt nach dem Studium beziehungsweise der Promotion gibt es Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter, »die aber, wie in der Forschung üblich, in der Regel zeitlich befristet sind«, so Irene Holenweger. "Wissenschafter mit dem Potenzial zum Weltklasse-Forscher werden für Festanstellungen evaluiert." Aufgrund fachlicher und persönlicher Qualifikationen können sie sich dann in einer Fach- oder Führungslaufbahn weiterentwickeln.

Eigene Visionen umsetzen und die Welt verändern

IBM Research erwartet von Berufseinsteigern neben hervorragenden Leistungen im Studium und Erfahrungen in wissenschaftlicher Arbeit vor allem Neugier für technische Themen, Verständnis für technische und wirtschaftliche Zusammenhänge, Enthusiasmus und "Thinking out of the box"– also die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen. Vor allem "Passion" für die Forschungsarbeit ist ein Muss. "Für viele unserer Mitarbeitenden ist die Arbeit wie ein Hobby, weil sie so darin aufgehen und sie ihre Vision, unsere Welt mit ihren Forschungsbeiträgen positiv zu verändern, umsetzen können", sagt Irene Holenweger. Da bei IBM Research 35 verschiedene Nationalitäten arbeiten, ist gutes Englisch für die Zusammenarbeit unerlässlich.

Für die Arbeit im Team und mit den Forschungspartnern inner- und ausserhalb des Unternehmens ist zudem eine gute Kommunikationsfähigkeit wichtig. Ob Forschung, Beratung oder Projektarbeit, die Informationstechnologie ist ein breites Feld. Für Absolventen ist vor allem ihre Vielseitigkeit interessant. »IT ist mittlerweile ein fester Bestandteil in allen Unternehmen geworden. Absolventen haben daher prinzipiell die Chance, in allen Branchen zu arbeiten«, sagt Oliver Münster von GFT. »Andersherum nehmen wir auch gern IT-Experten, die Erfahrung in einer bestimmten Branche gesammelt haben.« Damit sind in der Informationstechnologie sowohl Berufseinsteiger mit spezifischen Kenntnissen als auch Einsteiger mit breitem IT-Know-how gut aufgehoben.

Datum: 11/09
Autor: Sabine Olschner

 

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