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Der Hobsons 2010/2011

 

Initiativbewerbung: Marketing in eigener Sache

Gerade in Krisenzeiten findet sich nicht immer das passende Stellenangebot. Warten Sie nicht länger: Zeigen Sie Engagement und bewerben Sie sich initiativ. Wir geben Tipps, wie Sie mit Ihrer Initiativbewerbung die richtige Strategie verfolgen.
InitiativbewerbungFoto:© János Gehring/Fotolia.de

Wer sich initiativ bewirbt, zeigt Engagement und Interesse am Unternehmen.

Auf Krisenzeiten reagieren Unternehmen oft mit Einstellungsstopps. Lassen Sie sich daher nicht entmutigen, wenn Sie in Jobbörsen oder Zeitungen nicht unmittelbar die passende Stellenanzeige finden.

Schaffen Sie sich Ihre Stelle doch einfach selbst: Überzeugen Sie Personaler mit einer gelungenen Initiativbewerbung und wecken Sie Bedarf an Ihren Qualifikationen.

Gerade in Zeiten der Krise sind Eigeninitiative und Engagement des Bewerbers besonders gefragt. Eine Initiativbewerbung ist Erfolg versprechend: 30 Prozent aller Stellen werden mithilfe von unaufgeforderten Bewerbungen besetzt.

Mehraufwand wird durch weniger Konkurrenz belohnt

Ohne konkrete Stellenanzeige, in der das Unternehmen darstellt, welche Positionen zu besetzen und welche Fähigkeiten dafür erforderlich sind, bedeutet eine Bewerbung eine Menge Zeit und Vorbereitung. Schliesslich ist es an Ihnen, eine Wunschposition und die dafür benötigten Qualifikationen zu identifizieren.

Der Mehraufwand der Initiativbewerbung zahlt sich aus: Wenn Sie Ihre Bewerbung gut formulieren und sich entsprechend präsentieren, haben Sie gute Chancen, dass sogar eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Stelle geschaffen wird. Denn Personaler deuten die Initiativbewerbung als Hinweis auf eine starke Motivation des Bewerbers. Ausserdem birgt sie einen positiven Nebeneffekt: Da Sie sich nicht auf eine konkrete Stellenanzeige beziehen, stehen Sie meist nur zu wenigen Mitbewerbern in direkter Konkurrenz.

Selbst wenn derzeit kein Personalbedarf besteht, wird der Personalverantwortliche eine interessante, überzeugende Bewerbung für zukünftige Stellenausschreibungen berücksichtigen.

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Eine gute Ausgangsbasis: Die Selbstanalyse

Eine überzeugende Initiativbewerbung beginntmit einer Analyse Ihrer Person. Was sind meine Stärken? Was mache ich am liebsten? In welchem Umfeld möchte ich arbeiten? Was möchte ich in fünf, in zehn Jahren erreichen?

Nachdem Sie diese Fragen geklärt haben, ist Kreativität gefragt. Entwerfen Sie ein Stellenprofil Ihrer Wunschposition mithilfe von Stellenanzeigen, die dieser Position nahe kommen. Überlegen Sie sich, wie Ihr Wunscharbeitsplatz aussehen sollte und welche Branche Sie für Ihren Berufseinstieg besonders reizt.

Anschliessend sammeln Sie ausführliche Informationen über Unternehmen, die für Sie in Frage kämen. Neben der Internetrecherche in Jobbörsen und Zeitungen, bieten sich hierzu vor allem Fachzeitungen sowie Messen und Kongresse (z. B. der Absolventenkongress) an. Erst wenn Sie wissen, was Sie erwartet, können Sie die Anforderungen mit Ihren Qualifikationen in Einklang bringen und eine gelungene Bewerbung formulieren.

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Wer wagt gewinnt: Die erste Kontaktaufnahme

Bewerben Sie sich nicht völlig blind, sondern nehmen Sie vorher telefonischen Kontakt mit Ihrem Wunscharbeitgeber auf.

Telefongespräche im Vorfeld einer Bewerbung verlangen eine Menge vom Bewerber ab, daher schrecken viele vor diesem Anruf zurück. Die Bewerbung heimlich, still und leise auf den (Post-)Weg zu bringen, ist bei einer Initiativbewerbung allerdings die gänzlich falsche Strategie. Denn nur durch die telefonische Kontaktaufnahme bietet sich für Sie die Möglichkeit, weitere Informationen über das Unternehmen zu sammeln und vorab eigene Fragen zu klären. Ausserdem machen Sie sich namentlich bekannt und können sogleich einen souveränen ersten Eindruck hinterlassen.

weiter zu Teil 2: Schritt für Schritt zum gelungenen Anruf
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