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Der Hobsons 2010/2011

 

Initiativbewerbung: Marketing in eigener Sache

Tipps für Ihre Initiativbewerbung

Selbstanalyse: Erstellen Sie ein klares Profil mit Ihren Stärken und Schwächen.

Klare Zielsetzung: Wenn Sie formulieren können, wo Sie sich in fünf Jahren sehen, fällt es Ihnen leichter, Unternehmen zu identifizieren, in denen Sie Ihr Karriereziel verfolgen können.

Adressat: Sammeln Sie im Vorfeld Informationen über das Unternehmen und bringen Sie telefonisch einen Ansprechpartner für Ihre Bewerbung in Erfahrung.

Schritt für Schritt zum gelungenen Anruf

Bevor Sie das eigentliche Gespräch mit Ihrem Wunscharbeitgeber führen, sollten Sie in der Telefonzentrale den Namen und die Durchwahl des zuständigen Personalers in Erfahrung bringen.

Sollte man Sie direkt zu dem Ansprechpartner durchstellen wollen, weisen Sie darauf hin, dass Sie sich momentan noch in der Vorbereitungsphase befinden. Betonen Sie jedoch, dass Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt selbst mit dem Personalverantwortlichen in Verbindung setzen werden.

Der passende Aufhänger

Legen Sie sich vor Ihrem Anruf einen geeigneten Gesprächsaufhänger zurecht. Bei der Wahrheit zu bleiben ist wichtig, schonungslose Offenheit jedoch nicht angebracht. Vermeiden Sie daher Sätze wie "Seit meinem Studienabschluss bin ich arbeitslos und suche dringend einen Job."

Wählen Sie vielmehr einen positiven Einstieg: Ein Verweis auf einen Zeitungsartikel über das Unternehmen, eine Fachmesse oder bestehende Kontakte zu Angehörigen der Firma ist an dieser Stelle ideal.

Definieren Sie Ihre Gesprächsziele und bleiben Sie fokussiert

Telefongespräche lassen sich nicht bis ins letzte Detail planen, schliesslich hängt auch vieles von Ihrem Gegenüber ab. Dennoch ist es wichtig, einen gelungenen ersten Eindruck zu hinterlassen.

Gehen Sie während des Anrufes zielgerichtet vor und definierenSie im Vorfeld realistische Gesprächsziele. Möchten Sie herausfinden, wie gut Ihre Qualifikationen zum Unternehmen passen? Oder interessiert Sie eher, wie die Chancen auf eine Einstellung aussehen?

Akzeptieren Sie Teilerfolge: Ihr Telefonat wird nicht zwangsläufig in der ersehnten Stelle münden. Erste Erfolge sind vielmehr Informationen, die Mitbewerbern nicht zur Verfügung stehen, oder ein guter Draht zum Personaler, der Ihrer Bewerbung nach dem Gespräch mit Wohlwollen gegenüber steht.

Selbstmarketing: Ihr Kurzprofil

Während des Telefonats bleibt Ihnen nicht viel Zeit, Aufmerksamkeit und Interesse an Ihrer Person zu wecken. Lernen Sie daher, sich und Ihre Stärken in wenigen Worten bestmöglich zu präsentieren.

Einem geübten Gesprächseinstieg sollte unmittelbar Ihre kurze Selbstpräsentation folgen. Um dieses Profil zu erstellen, empfiehlt es sich, Stellenanzeigen zu sammeln, die Ihrer anvisierten Wunschposition nahe kommen. Werten Sie diese nach fachlichen und persönlichen Qualifikationen sowie nach Aufgabenbeschreibungen aus und wählen Sie etwa drei Schlüsselbegriffe, die Sie und Ihre Fähigkeiten am ehesten beschreiben.

Bilden Sie aus diesen Key Words zwei bis drei Sätze, die den Fokus Ihres Selbstmarketings bilden. Vergessen Sie nicht, Ihr Kurzprofil mit Freunden oder Familie zu trainieren. Nur durch Übung stehen Sie hinter Ihren getroffenen Aussagen und klingen glaubwürdig.

Ein gelungener Abschluss: Raum für eigene Fragen

Runden Sie das Gespräch mit eigenen Fragen ab. So erhalten Sie nicht nur wertvolle Informationen für den weiteren Bewerbungsprozess, sondern signalisieren vor allem Interesse an dem Unternehmen.

Arbeiten Sie stets mit offenen Fragen. Beispielsweise "Welche Soft Skills wünschen Sie sich von einem Bewerber?" anstatt "Zählen bei Ihnen Soft Skills?". Oder "Wie sehen meine Chancen für eine Bewerbung bei Ihnen aus?" anstelle von "Kann ich Ihnen meine Bewerbung schicken?".

Datum: 11/09
Autorin: Katrin Lang

 

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