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Das Risiko minimieren
Welcher Art von Wirtschaftsdelikt sind Sie gerade auf der Spur?
Tobias Honold (25) studierte Business and Economics an der Universität Basel und absolvierte seinen Master of Arts in Accounting and Finance an der Universität
St. Gallen. 2008 stieg er
bei Pricewaterhouse Coopers ein, wo er als Consultant arbeitet.
Keinem. Zurzeit arbeite ich an einem Compliance-Projekt im Finanzmarktbereich.
Präventive Massnahmen und die Verbesserung von Kontrollmechanismen gehören ebenso zu den Forensic Services wie
die Untersuchung und Aufdeckung von Wirtschaftsdelikten.
Was ist Ihre schärfste Waffe bei der Aufdeckung von Unregelmässigkeiten?
Meist werden wir bei Vorliegen eines relativ konkreten Verdachts angefragt. Dann ist das systematische Auswerten von Daten ein wirksames Instrument. Ebenso wichtig sind kompetente Mitarbeiter, die schon die verschiedensten Betrugsvarianten erlebt und untersucht haben. Das zahlt sich beispielsweise bei Interviews mit verdächtigen
Personen aus, wo Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt sind.
Welche Kenntnisse helfen Ihnen im Berufsalltag weiter?
Wichtig ist ein breites Spektrum an Basiswissen aus Controlling,
Auditing, Corporate Finance, IT, Prozessmanagement und Wirtschaftsrecht,
das man sofort abrufen und einsetzen kann. Auch Sprachkenntnisse sind hilfreich: Englisch ist unabdingbar, und häufig hat man es bei grösseren Schweizer Firmen mit Korrespondenz in Französisch zu tun. Auch Sprachen wie Spanisch, Portugiesisch oder Russisch sind wertvoll – im Bereich Wirtschaftskriminalität verlässt man sich nur ungern auf einen Übersetzer.
Aufgezeichnet von Sonja Graubner
Datum: 03/2010
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Janine Gross, Forensic & Dispute Services, Deloitte
Patrizia Waldvogel, Assistant Fraud Investigation & Dispute Services, Ernst & Young
Franziska Zuber, Assistant Manager Risk & Compliance (Forensic), KPMG
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