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Der Hobsons 2010/2011

 

Sehr gut: Planen Sie Praktika für Ihre Karriere

Praxiserfahrung erleichtert den Weg in die Festanstellung. Deshalb empfiehlt sich, trotz knapper Zeit im Studium Praktika zu absolvieren. Die Belohnung: verantwortungsvolle Aufgaben und Kontakte für den Berufseinstieg.
Foto: Türöffner Praktikum Foto: Julika Groten

Treten Sie ein! Wer sich in seinem Studium Zeit für Praktika nimmt, erhält Einblicke in verschiedene Unternehmen und knüpft wichtige Kontakte.

Die Zeiten der kaffeekochenden und kopierenden Praktikanten sind vorbei: Heutzutage werden Studenten, die für einige Monate im Unternehmen arbeiten, meist in anspruchsvollen Projekten eingesetzt. Damit sie während ihrer Praxisphase verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können, sollten sich Praktikanten gut auf ihren Unternehmenseinsatz vorbereiten.

Praktikum ja, aber wann?

Zunächst stellt sich die Frage, welcher Zeitpunkt für ein Praktikum der beste ist: Anfang, Mitte oder Ende des Studiums – oder sogar erst nach dem Abschluss? „Wir empfehlen, in Praktikum nach einigen Semestern zu absolvieren", sagt Christoph Bärtschi, Leiter Personal- und Sozialwesen bei Scintilla, einer Tochtergesellschaft von Bosch. „Erst dann haben die Studenten die nötigen Fachkenntnisse und können Zusammenhänge erkennen, die für die Praktikumsaufgaben notwendig sind." Alle Praktika bei Bosch dauern sechs Monate. „Diese Zeit ist nötig, damit sowohl die Studenten als auch das Unternehmen von dem Praktikum profitieren." Christoph Bärtschi hält ein bis zwei Praktika während des Studiums für sinnvoll. „Diese können gern in verschiedenen Bereichen oder sogar im Ausland stattfinden. Damit erweitern die Studierenden ihren Horizont."

Verantwortung übernehmen

Je länger, umso besser, ist auch das Motto von Melanie Them, bei Unilever verantwortlich für das Hochschulmarketing in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. „Zwei Monate sollte ein Praktikum mindestens dauern, ideal sind sechs Monate." Wer länger bleibe, werde in verantwortungsvolle Projekte eingebunden und bekomme eigene Verantwortung übertragen, so Them. Aus diesem Grund empfiehlt sie, ebenso wie Christoph Bärtschi, sich erst in der zweiten Studienhälfte für ein Praktikum zu bewerben. „Dann haben sich die Studenten schon orientiert und erstes wichtiges Fach-Knowhow erworben, das für die anspruchsvollen Projekte notwendig ist." Unilever ist es wichtig, dass die Studenten bei der Wahl ihrer Praktika einen roten Faden erkennen lassen. „Der Bezug zum späteren Einstiegsbereich sollte erkennbar sein."

weiter Teil 2: Qualifikationen, Praxiserfahrung und Kontakte
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