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Der Hobsons 2010/2011

 

Wahr oder falsch?
Zehn Mythen rund um die Bewerbung

Beim Thema Bewerbung kursieren in Gesprächen zahlreiche Gerüchte. Was ist tatsächlich dran an den Bewerbungsmythen? forum sprach mit der Karriereberaterin Claire Barmettler.
Claire Barmettler

Claire Barmettler ist Geschäftsführende Partnerin des S&B Instituts für Berufs- und Lebensgestaltung in Bülach.

Mythos 1: Die Anforderungen in einer
Stellenanzeige müssen hundertprozentig
erfüllt werden, ansonsten lohnt sich keine
Bewerbung.

Barmettler: "Wünschen können sich Unternehmen viel, aber ob sie immer alles bekommen, ist eine andere Frage. In der Regel wird es kaum einen Bewerber geben, der alle Anforderungen, die in einer Stellenanzeige formuliert sind, auf sich vereint. Wer sich auf eine interessante Stelle bewerben will, sollte allerdings zumindest die Schlüsselqualifikationen mitbringen – oder gute Begründungen dafür finden, warum man trotz fehlender Qualifikationen für den Job geeignet ist. Wenn zum Beispiel ein Ingenieurstudium gefordert ist, wird es für einen Wirtschaftswissenschaftler schwierig werden, den Personaler von seiner Eignung zu überzeugen. Fehlende Soft Skills hingegen kann man sich noch im Nachhinein antrainieren. Wer zum Beispiel keine Erfahrung in Projektmanagement hat, aber demnächst plant, ein Seminar zu dem Thema zu besuchen, kann dies gut in der Bewerbung anführen. Im Zweifel ist ein Anruf in der Personalabteilung sinnvoll. Damit können Bewerber auch gleich einen ersten guten Eindruck hinterlassen – sofern sie sich gut auf das Telefonat vorbereitet haben."

Mythos 2: Fachwissen ist das Wichtigste
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