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Gerhard Berger, BMW Motorsport Direktor
Im Laufe des Lebens machen Menschen mehr als Karriere. Pläne gelingen, scheitern oder werden aufgegeben, und manchmal stellen sich unverhofft Erfolge ein.
Gerhard Berger
Der 42-jährige Österreicher ist gelernter Kfz-Mechaniker. Mit zwanzig steigt er 1979 in den Motorsport ein und leitet in dieser Zeit auch eine Speditionsfirma. 1984 fährt er sein erstes Formel-1-Rennen, zwei Jahre später feiert Berger den ersten Sieg. Nach 48 Podiumsplätzen in 14 Rennsaisons beendet er 1997 seine Fahrerkarriere. Ein Jahr später kehrt er als Leiter der Motorsportabteilung bei BMW in die Formel 1 zurück. Wenn er nicht für Rennen oder Testfahrten unterwegs ist, lebt er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Monaco.
Was wollten Sie als Kind werden?
Rennfahrer.
Was hat Sie zunächst davon abgehalten?
Der Vater.
Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?
Ein Band über Mauritius.
Was sollten Absolventen auf jeden Fall aus ihrem Studium mitnehmen?
Energie und Selbstbewusstsein.
Der Sprung in den Beruf was hat sich Ihnen am stärksten eingeprägt?
Das kalte Formel-1-Wasser, in das ich 1984 sprang.
Die wichtigste Charaktereigenschaft im Berufsleben?
Ellbogen.
Ihr Rezept für eine Balance zwischen Berufs- und Privatleben?
Unterwegs sein.
Was macht Ihnen im Job am meisten Spass?
Erfolg.
Was macht Ihnen im Job am wenigsten Spass?
Papierkram.
Was war Ihr grösster Erfolg?
Zehn Siege in der Formel 1.
Was war Ihr grösster Misserfolg?
An die möchte ich mich nicht erinnern.
2010 - wo sind Sie?
Weiterhin auf der Höhe meiner Kraft.
Glücklich sein bedeutet für Sie...?
In Bewegung sein - körperlich und geistig.

