INHALTSVERZEICHNIS
- 71Branchen
- 72Automobilindustrie
- 73Banken und Finanzdienstleister
- 82Bauindustrie
- 83Biotechnologie
- 85Chemische und Verfahrenstechnische Industrie
- 88Consulting
- 96Elektroindustrie
- 100Energie- und Versorgungswirtschaft
- 103Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
- 104Forschungsinstitute
- 106Handel
- 109IT und IT-Dienstleistungen
- 114Konsumgüterindustrie
- 118Logistik
- 119Luft- und Raumfahrt
- 121Markt- und Meinungsforschung
- 122Maschinen- und Anlagenbau
- 126Medien
- 131Öffentlicher Dienst
- 133Pharma und Health Care
- 137Steuerberatung
- 138Telekommunikation
- 141Temporärarbeit
- 142Tourismus
- 144Umweltschutz und Entsorgung
- 146Versicherungen
- 150Wirtschaftsprüfung
- 260Indizes
Gesuchte Studienrichtungen
- Wirtschaftswissenschaften
- Wirtschaftsinformatik
- Architektur
- Städteplanung
- Bauingenieurwesen
Arbeitsbereiche
- Wirtschaftswissenschafter:
› Anwendungsberatung
› Audit und Controlling
› Finanzierung
› Kaufmännische Projektleitung
› Key Account Management
› Personalentwicklung
› Rechnungswesen
› Sales Management
- Architekten, Ingenieurwissenschafter:
› Bau- und Projektleitung
› Bestellung
› Consulting
› Facility Management
› Finanzierung
› Öffentliche Bauverwaltung
› Raumplanung
Bewerberprofil
- Betriebswirtschaftliche Kenntnisse
- Entscheidungsfreudigkeit
- Fremdsprachen
- Juristische Kenntnisse
- Kenntnisse im Projektmanagement
- Praxiserfahrung
- Technisches Verständnis
- Verhandlungsgeschick
Bauindustrie
Die Konjunktur im Schweizer Baugewerbe hat sich stabilisiert. Gut ausgebildetes Personal ist gesucht. Absolventen, die in die Branche einsteigen wollen, erwartet ein breites Tätigkeitsspektrum und hohe Anforderungen: Gefragt sind Allrounder mit Managerqualitäten und einem Hang zum Handwerklichen.
Besonderheiten
Die Bauindustrie rührt heute nicht mehr nur den Mörtel an, sondern setzt immer stärker auf Dienstleistungen. Das bedeutet für Architekten und Ingenieure, dass sie zunehmend kundenorientiert Gesamtpakete vermitteln müssen: Von der Projektentwicklung über Finanzierung und Vermarktung bis zum Facility Management reicht das Tätigkeitsspektrum, egal ob man bei einem Bauunternehmen, in einem Architekten- oder Ingenieurbüro einsteigt. Neben Industrieanlagen, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden geht es dabei auch um «unsichtbare» Produkte wie Ver- und Entsorgungssysteme im unterirdischen Kanalnetz oder den Schutz vor Naturgewalten durch die Errichtung von Deichen und Dämmen. Auch der Umweltschutz schlägt sich in der Bauindustrie nieder: Die Themen Abfallwirtschaft und erneuerbare Energien eröffnen neue und innovative Tätigkeitsfelder. Wer sich für den Öffentlichen Dienst entscheidet, übernimmt dort hoheitliche Aufgaben im Rahmen der Bauüberwachung und ist für das Management von Teilgebieten wie Raumplanung, Verkehrswege, Wasserhaushalt oder Umweltschutz verantwortlich.
Branchenüberblick
Der positive Trend im Baugewerbe hält an: Nach einer deutlich verbesserten Auftragslage in den letzten beiden Jahren erwartet die Branche auch 2007 eine stabile Nachfrage. Obwohl 2006 der Bereich des industriellen und gewerblichen Baus die stärkste Dynamik verzeichnen konnte, bleibt der Wohnungsbau Hauptumsatzträger. Die gute Baukonjunktur schlägt sich, so das Statistische Bundesamt, in überwiegend positiven Erwartungen der Unternehmen im Baugewerbe nieder. Sowohl kurz- als auch mittelfristig rechnen rund 60 Prozent der Firmen mit einer unverändert guten Auftragslage, etwas mehr als 27 Prozent mit steigenden Auftragseingängen. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen: Dank des günstigen Umfelds planen wieder mehr Firmen als früher, ihren Mitarbeiterbestand zu erweitern.
Anforderungen
Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Architekten ausschliesslich mit gestalterischen Ideen und Entwürfen beschäftigten. Heute ist der Allrounder gefragt, der vom Grundlagenentwurf bis hin zur Objektüberwachung alle Bauphasen begleitet. Auch bei den Ingenieuren geht der Trend weg vom Baukünstler hin zum Bau-Manager. Das erfordert Kenntnisse aller Aufgabenbereiche, die während der Planungs- und Umsetzungsphase anfallen: Baurecht, Ökologie, Software, Finanzierungskonzepte, vor allem aber betriebswirtschaftliches Know-how. Absolventen sollten sich deshalb frühzeitig über ihr Fachgebiet hinaus Zusatzkenntnisse aneignen. Das Geschäft in der Baubranche wird darüber hinaus zusehends internationaler: Fremdsprachen sind deshalb wichtig. Kommunikationstalent und ein Gespür für den Kunden runden die Fähigkeiten von Architekten und Ingenieuren ab.
Wirtschaftswissenschafter wiederum werden in der Bauindustrie vor allem als Führungskräfte gebraucht, so zum Beispiel im Marketing, Vertrieb, Controlling, Consulting aber auch in der Personalverantwortung und im Rechnungswesen. Spezifisch für den Bau ist ganzheitliches Denken, also die Entwicklung von Baumassnahmen vom Grundstückskauf bis zur Vermarktung und dem Facility


