INHALTSVERZEICHNIS
- 71Branchen
- 72Automobilindustrie
- 73Banken und Finanzdienstleister
- 82Bauindustrie
- 83Biotechnologie
- 85Chemische und Verfahrenstechnische Industrie
- 88Consulting
- 96Elektroindustrie
- 100Energie- und Versorgungswirtschaft
- 103Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
- 104Forschungsinstitute
- 106Handel
- 109IT und IT-Dienstleistungen
- 114Konsumgüterindustrie
- 118Logistik
- 119Luft- und Raumfahrt
- 121Markt- und Meinungsforschung
- 122Maschinen- und Anlagenbau
- 126Medien
- 131Öffentlicher Dienst
- 133Pharma und Health Care
- 137Steuerberatung
- 138Telekommunikation
- 141Temporärarbeit
- 142Tourismus
- 144Umweltschutz und Entsorgung
- 146Versicherungen
- 150Wirtschaftsprüfung
- 260Indizes
Links
- www.swisstourfed.ch
Schweizer Tourismus-Verband - www.myswitzerland.com
Schweiz Tourismus - www.swissmarketing.ch
SWISS MARKETING, Berufsverband für Fachleute aus Marketing und Verkauf
bei den unterschiedlichsten Aufgaben in Reiseunternehmen, Reisebüros, Hotels oder Fremdenverkehrsvereinen immer mit den Bedürfnissen von Menschen konfrontiert sind.
Karrierechancen
Während in kleineren Hotels oft wenig Akademiker gesucht werden, bieten vor allem die grossen Konzerne und Verbände dem Hochschulnachwuchs gute Karrieremöglichkeiten. Wer Kaderpositionen in der Tourismus- oder Verbandsdirektion oder der Unternehmensleitung anstrebt, sollte sich früh auf einen speziellen Bereich fokussieren und seine Kenntnisse und Erfahrungen konstant ausbauen.
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Spartrends bei den Verbrauchern ist heute vor allem die Angebotskalkulation ein Gebiet mit guten Aufstiegschancen. Jede Reise und jeder Flug müssen im Hinblick auf den Preis perfekt kalkuliert und marktfähig aufbereitet sein. Das macht die strategische Auswahl der Partnerunternehmen und der Produkte zu einer zentralen Aufgabe in den Unternehmen. Dies erfordert – ebenso wie andere Bereiche im Tourismus – neben einem hohen Grad an Serviceorientierung und Belastbarkeit auch einen Blick für die sich stetig wandelnden Vorlieben und Trends in Sachen Reise. Dabei sind für alle Aufgaben die zeitlichen Vorgaben eng – nur wer sich dauerhaft als belastbar erweist, kann die Karriereleiter hochklettern.
Gesuchte Studienrichtungen
- Agrarwissenschaften
- Biologie
- Chemie
- Geografie
- Geologie
- Ingenieurwissenschaften (Bau, Geomatik, Verfahrenstechnik und Umwelt)
- Raumplanung
- Umweltnaturwissenschaften
- Verkehrsingenieurwesen
- Wirtschaftswissenschaften
Umweltschutz und Entsorgung
Wer glaubt, in der Branche Umweltschutz und Entsorgung ist man nur mit dem Beseitigen von Müllbergen beschäftigt, ist auf dem Holzweg. Banken, Versicherungen, Industriefirmen und die öffentliche Verwaltung beschäftigen hoch qualifizierte Umweltexperten in Fach- und Führungspositionen.
Besonderheiten
In Umweltschutz und Entsorgung ist Teamarbeit gefragt: Bau-, Geomatik-, Verfahrens- und neuerdings auch Umweltingenieure arbeiten Hand in Hand mit Naturwissenschaftern, Ökonomen und Sozialwissenschaftern. Im Feld und im Labor werden verschiedene analytische und experimentelle Methoden eingesetzt und komplexe mathematische Modelle genutzt. Tätigkeitsfelder eröffnen sich in der nachhaltigen Bewirtschaftung der Ressourcen Wasser, Boden, Biomasse, Metalle und Gestein, ausserdem bei der Analyse, Bewertung und Minderung von Risiken für Umwelt und Gesellschaft sowie im Bereich Sanierung und Lärmschutz. Zum Einsatz kommen Absolventen in Ingenieurbüros und Industriefirmen. Bei Banken und Versicherungen beurteilen sie Projekte auf ihre Umweltrisiken hin, bei öffentlichen Verwaltungen von Bund, Kantonen und grösseren Gemeinden arbeiten sie in kommunalen Versorgungs- und Entsorgungsbetrieben, setzen Raumplanungs- und Umweltschutzgesetze um und sorgen für deren Einhaltung.
Branchenüberblick
Der ökoindustrielle Sektor gehört zu den Wachstumsbranchen der Schweiz. Laut einer Studie der Umweltorganisation WWF erwirtschaftet die Branche mit rund 95.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Umsatz von circa 21 Milliarden Franken. Bis zum Jahr 2015 soll die Beschäftigung um weitere 30.000 bis 40.000 Arbeitsstellen zunehmen. Dabei entwickeln sich manche Bereiche besonders gut, wie etwa die nachhaltige Forstwirtschaft, das energieoptimierte Bauen, die Biolandwirtschaft oder der Detailhandel mit Öko- und Bioprodukten. Auch



