INHALTSVERZEICHNIS
- 71Branchen
- 72Automobilindustrie
- 73Banken und Finanzdienstleister
- 82Bauindustrie
- 83Biotechnologie
- 85Chemische und Verfahrenstechnische Industrie
- 88Consulting
- 96Elektroindustrie
- 100Energie- und Versorgungswirtschaft
- 103Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
- 104Forschungsinstitute
- 106Handel
- 109IT und IT-Dienstleistungen
- 114Konsumgüterindustrie
- 118Logistik
- 119Luft- und Raumfahrt
- 121Markt- und Meinungsforschung
- 122Maschinen- und Anlagenbau
- 126Medien
- 131Öffentlicher Dienst
- 133Pharma und Health Care
- 137Steuerberatung
- 138Telekommunikation
- 141Temporärarbeit
- 142Tourismus
- 144Umweltschutz und Entsorgung
- 146Versicherungen
- 150Wirtschaftsprüfung
- 260Indizes
vor allem von der eigenen Entwicklung ab. Laut Eidgenössischem Personalamt sind für Einsteiger die Chancen, nach einem Praktikum übernommen zu werden, heute grösser denn je. Der Bund vergibt jährlich rund 250 Praktika in den Departementen und Ämtern. Bereits versierte Fachkräfte leiten bei entsprechender Leistung bald eigene Projekte und übernehmen Führungsverantwortung. Einzelne Departemente und Ämter halten für Bundesangestellte auch spezielle Karriereplanungsinstrumente bereit. So gibt es Ziel- oder Entwicklungsvereinbarungen und ein ausgeprägtes Weiterbildungsangebot – immer in starker Abhängigkeit von der einzelnen Organisationseinheit in den Departementen.
Gesuchte Studienrichtungen
- Naturwissenschaften
- Ingenieurwissenschaften
- Informatik
- Wirtschaftswissenschaften
- Wirtschaftsingenieurwesen
- Wirtschaftsinformatik
Durchschnittliches Einstiegssalär für Absolventen im Bereich Pharma:
95.700 Franken
(Stand Vorjahr: 95.000 Franken)
Quelle: Towers Perrin
Pharma und Health Care
Wer Kenntnisse in biotechnologischen Methoden mitbringt, hat in der Branche zurzeit besonders gute Karten. Ob Naturwissenschafter, Ingenieur oder Wirtschaftswissenschafter – eine Affinität zu medizinischen Fragen sollten alle Berufseinsteiger mitbringen.
Besonderheiten
Die Pharma- und Health Care-Branche beschäftigt sich mit Krankheiten ebenso wie mit dem Bedürfnis der Menschen, ihren Gesundheitszustand zu erhalten oder zu verbessern. Angesichts noch immer zahlreicher ungelöster Gesundheitsprobleme, der steigenden Lebenserwartung und des Bedürfnisses, bis ins hohe Alter bei guter Gesundheit zu bleiben, ist der Pharma- und Health Care-Sektor eine der wirtschaftlichen Zukunftsbranchen. Das Portfolio innovativer Produkte von Pharmazeutika über Diagnostika bis hin zu Wellness-Artikeln sorgt mit Tätigkeitsfeldern von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zum Marketing und Vertrieb für eine enorme Vielfalt an Aufgaben für den akademischen Nachwuchs. Grosse Pharmaunternehmen sind heute global agierende Konzerne mit strategischen Allianzen zu Dienstleistern, Gen- und Biotechnikunternehmen. Für die Beschäftigten macht dies die Arbeit in interdisziplinären und internationalen Teams zum Normalfall. Als Folge des weltweiten Preis- und damit Kostendrucks in der Pharmaindustrie haben derzeit nur die Besten, die sich schon während ihrer Ausbildung an den Bedürfnissen der Branche orientiert haben, gute Einstellungschancen.
Branchenüberblick
Die Pharma- und Health Care-Branche lässt sich in die Bereiche Forschung und Entwicklung, Marketing und Verkauf sowie Produktion einteilen oder thematisch in Gebiete wie Biotechnologie, klassische Pharmaentwicklung, Over-the-Counter Medizin, Körperpflege oder Dentalhygiene. Derzeit prägt auch in der Schweiz ein global vorhandener Preisdruck die Situation der Branche. Gleichzeitig steigen die Anforderungen bei Neueinführungen von Medikamenten kontinuierlich. Ausserdem zeichnen sich Änderungen in den Vertriebsstrukturen ab, da Ärzte immer weniger Pharmaberater empfangen. Daneben ist der Internationalisierungsfaktor der Pharmabranche nach wie vor hoch. Der Anteil des Exportgeschäfts wird künftig weiter steigen und einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Umsätze und Ergebnisse der Branche leisten.
Anforderungen
Pharmaunternehmen suchen Spezialisten mit für die Industrie bedeutsamen Kenntnissen. Dazu zählen derzeit besonders die biotechnologischen Methoden. Allgemein sollten Wirtschaftswissenschafter und Absolventen technischer Studiengänge eine hohe Affinität zu medizinischen Fragen mitbringen.



