INHALTSVERZEICHNIS
- 71Branchen
- 72Automobilindustrie
- 73Banken und Finanzdienstleister
- 82Bauindustrie
- 83Biotechnologie
- 85Chemische und Verfahrenstechnische Industrie
- 88Consulting
- 96Elektroindustrie
- 100Energie- und Versorgungswirtschaft
- 103Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
- 104Forschungsinstitute
- 106Handel
- 109IT und IT-Dienstleistungen
- 114Konsumgüterindustrie
- 118Logistik
- 119Luft- und Raumfahrt
- 121Markt- und Meinungsforschung
- 122Maschinen- und Anlagenbau
- 126Medien
- 129Einsteigen bei Medienunternehmen
- 129Einsteigen bei PR-Agenturen
- 131Einsteigen in der Werbewirtschaft
- 131Öffentlicher Dienst
- 133Pharma und Health Care
- 137Steuerberatung
- 138Telekommunikation
- 141Temporärarbeit
- 142Tourismus
- 144Umweltschutz und Entsorgung
- 146Versicherungen
- 150Wirtschaftsprüfung
- 260Indizes
Wichtige PR-Agenturen (Fortsetzung)
Einsteigen in der Werbewirtschaft
Die Werbewirtschaft der Schweiz ist grösstenteils klein und mittelständisch aufgestellt. Rund 4.000 Menschen arbeiten in der Branche. Zu ihr gehören Full-Service-Agenturen sowie Agenturen, die sich auf Teilbereiche der Werbung wie beispielsweise Media, Events oder Aussenwerbung spezialisiert haben. Unter den Top 20 der Schweizerischen Agenturen finden sich laut des Verbands der Schweizer Markt- und Sozialforscher lediglich fünf inhabergeführte Firmen – die anderen sind Teil grosser internationaler Netzwerke. Die drei bedeutendsten Schweizer Unternehmen sind die Agentur Jung von Matt in Zürich mit 65 Mitarbeitenden, Wirz Werbung mit 54 Mitarbeitenden und Sitz in Zürich sowie Contexta in Bern mit 45 Mitarbeitenden. Bei allen dreien übersteigt die Nachfrage nach Jobs weit das Angebot. Chancen haben daher vor allem Einsteiger mit Berufserfahrung. Für Absolventen ohne diese Erfahrung bleibt meist nur der Weg über – oft schlecht bezahlte – Praktika. Gefragt sind dafür vor allem Absolventen wirtschaftlicher und juristischer Studiengänge.
Einsteiger mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund werden vorwiegend in den Beratungsabteilungen oder in der Strategischen Planung einer Agentur eingesetzt. Techniker finden eher in der Marktforschung ihren Platz. Wer frisch von der Uni kommt, muss den unbedingten Willen mitbringen, sich nach oben durchzubeissen. Zudem zählen Neugier und das Interesse für Politik und Gesellschaft. Einer kommunikativen, vernetzt und ideenreich agierenden Persönlichkeit mit einem Faible für Medien steht dann für eine Laufbahn zum Berater, Beratungsgruppenleiter oder Beratungsleiter nichts im Weg. Dafür muss man jedoch gewillt sein, sich stets weiterzubilden, etwa am Schweizerischen Ausbildungszentrum für Marketing, Werbung und Kommunikation SAWI in Biel. Diese Werbefachschule bereitet auf die eidgenössische Prüfung in anerkannten Ausbildungen wie Planer Marketingkommunikation, Leiter Marketingkommunikation und Mediaplaner vor.
Öffentlicher Dienst
Mehr als nur Aktenberge verwalten: Der Öffentliche Dienst ist einer der grössten Arbeitgeber der Schweiz und bietet viele interessante Job-Möglichkeiten für Absolventen. Wer Interesse an Politik und eine ausgeprägte Dienstleistungsmentalität mitbringt, hat gute Karriereaussichten.
Besonderheiten
Die rund 37.000 Mitarbeitenden des Öffentlichen Dienstes (Service public) sind in den Departementen und Direktionen des Bundes tätig sowie in Stiftungen, Universitäten, Bibliotheken, Versorgungsunternehmen oder im Gesundheits-und Bildungswesen. Die Bundesverwaltung besteht aus der Bundeskanzlei, sieben Departementen und knapp 90 Ämtern. Sie bildet eine der grössten Arbeitgeberinnen der Schweiz mit einer grossen Vielfalt an Aufgaben und Stellen für Akademiker unterschiedlichster Couleur. Zum Öffentlichen Dienst zählen daneben ehemalige Staatsbetriebe wie die Schweizerische Post. Im Staatsdienst gibt es – ähnlich vielen Unternehmen der Privatwirtschaft – häufig keine strukturierten


