INHALTSVERZEICHNIS
- 71Branchen
- 72Automobilindustrie
- 73Banken und Finanzdienstleister
- 82Bauindustrie
- 83Biotechnologie
- 85Chemische und Verfahrenstechnische Industrie
- 88Consulting
- 96Elektroindustrie
- 100Energie- und Versorgungswirtschaft
- 103Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
- 104Forschungsinstitute
- 106Handel
- 109IT und IT-Dienstleistungen
- 114Konsumgüterindustrie
- 118Logistik
- 119Luft- und Raumfahrt
- 121Markt- und Meinungsforschung
- 122Maschinen- und Anlagenbau
- 126Medien
- 131Öffentlicher Dienst
- 133Pharma und Health Care
- 137Steuerberatung
- 138Telekommunikation
- 141Temporärarbeit
- 142Tourismus
- 144Umweltschutz und Entsorgung
- 146Versicherungen
- 150Wirtschaftsprüfung
- 260Indizes

Gesuchte Studienrichtungen
- Logistik, Logistikmanagement
- Wirtschaftingenieurwesen
- Wirtschaftsinformatik
- Betriebswirtschaft
- Volkswirtschaft
- Maschinenbau
Arbeitsbereiche
- Ingenieure:
› Lagerung
› Transport
› Vertrieb
› Materialwirtschaft
› Produktion
› Organisation und Planung
› Entsorgung
- Wirtschaftswissenschafter:
› Management
› Organisation und Planung
› Unternehmensberatung
› Materialwirtschaft
› Vertrieb
› Produktion
Bewerberprofil
- Betriebswirtschaftliches Denken
- Hohe Auffassungsgabe
- IT-Kenntnisse
- Praxiserfahrung
- Teamfähigkeit
- Belastbarkeit
- Fremdsprachen, v.a. Englisch
- Flexibilität
Logistik
Logistiker müssen stets die gesamte Prozesskette im Blick haben; das gilt insbesondere im Hinblick auf Termine und Kosten. Deshalb sollten sie ein gutes Auffassungsvermögen und die Fähigkeit zu vernetztem Denken mitbringen.
Besonderheiten
Logistiker mit Hochschulabschluss schleppen zwar keine Säcke, reine Schreibtischarbeiter sind sie aber auch nicht: Wer Warenverteilanlagen konzipiert, Förder- und Sortiereinrichtungen plant und Transportwege und Produktionsabläufe überwacht, muss mehr als nur einen Blick in Lager- und Fertigungshallen werfen. Die Herausforderung: Bestimmte Güter müssen in der richtigen Menge zur richtigen Zeit an einem bestimmten Ort sein, und das möglichst kostengünstig. Just-in-time-Lösungen ersetzen hierfür teure Lager; Automation und Vernetzung werden dabei immer wichtiger. Logistiker arbeiten oft in Projekten an wechselnden Orten, auch international, und müssen entsprechend flexibel sein. Früher waren sie häufig auf Beschaffung, Produktion oder Distribution spezialisiert. Heute sind meist Generalisten gefragt, die die gesamte Prozesskette (Supply Chain), teils inklusive Entsorgung, im Blick haben und dabei einen kühlen Kopf behalten.
Branchenüberblick
Die Logistik ist in Bewegung: Die einen sind noch mit dem Outsourcing beschäftigt, während die anderen Unternehmen die Logistik wieder in den Mutterbetrieb zurückholen. Der Boom des Internet-Handels ist zwar abgeflaut, aber manche Firmen vernetzen erst jetzt konsequent Zulieferer und Weiterverarbeiter. Zudem stehen kleine und mittelständische Logistiker unter starkem Konzentrationsdruck. Auf der anderen Seite dürfte die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland sowie der Austausch von Waren mit rasant wachsenden Märkten wie China, Indien oder Russland der Logistikbranche in den nächsten Jahren ein solides Wachstum bescheren. Entsprechend gut stehen die Chancen derzeit für Berufseinsteiger. Schliesslich brauchen neben den reinen Logistikbetrieben wie Lagerdienstleistern, Kurieren, Speditionen und Zollagenturen auch Firmen der Branchen Handel, Produktion und Dienstleistung ihre Logistikspezialisten.
Anforderungen
Die Anforderungen der Logistik sprengen oft den Rahmen von Studienrichtungen: Techniker müssen betriebswirtschaftlich denken, Betriebswirte technische Aspekte im Auge behalten. Gefragt sind Wirtschaftsingenieure und -informatiker, Betriebs- und teils auch Volkswirte. Sie sollten – wie auch die Ingenieure – Studienschwerpunkte wie Transport/Logistik oder Beschaffung/Lagerhaltung belegt haben. Da die Logistik in viele Unternehmensbereiche hineinwirkt, sind neben einer soliden Fachausbildung auch gutes Auffassungsvermögen und ein Blick für das Grosse und Ganze wichtig. Techniker müssen an den technologischen Trends der Branche dranbleiben. Von ihnen und auch von Wirtschaftswissenschaftern werden zudem gute IT-Kenntnisse verlangt. Absolventen von Fachhochschulen haben bei praxisnahen Jobs gute Chancen. Wirtschaftswissenschafter werden bevorzugt in leitenden Funktionen eingesetzt, brauchen Personalführungsqualitäten, ganzheitliches analytisches Denken und Organisationstalent.
Die Produktions- und Vertriebsketten gliedern sich immer stärker auf, oft Staatsgrenzen überschreitend. Logistiker müssen daher global denken. Englisch


