INHALTSVERZEICHNIS
- 71Branchen
- 72Automobilindustrie
- 73Banken und Finanzdienstleister
- 82Bauindustrie
- 83Biotechnologie
- 85Chemische und Verfahrenstechnische Industrie
- 88Consulting
- 96Elektroindustrie
- 100Energie- und Versorgungswirtschaft
- 103Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
- 104Forschungsinstitute
- 106Handel
- 109IT und IT-Dienstleistungen
- 114Konsumgüterindustrie
- 118Logistik
- 119Luft- und Raumfahrt
- 121Markt- und Meinungsforschung
- 122Maschinen- und Anlagenbau
- 126Medien
- 131Öffentlicher Dienst
- 133Pharma und Health Care
- 137Steuerberatung
- 138Telekommunikation
- 141Temporärarbeit
- 142Tourismus
- 144Umweltschutz und Entsorgung
- 146Versicherungen
- 150Wirtschaftsprüfung
- 260Indizes
werden die neuen Mitarbeitenden durch einen Einarbeitungsplan und oft auch einen Coach, der sie zumindest während der Probezeit begleitet. Mehrere Stationen sind dabei eher die Ausnahme – wie auch Einstiegs- beziehungsweise Traineeprogramme. Diese werden nur Spitzenabsolventen angeboten und dann oftmals über das Headquarter der Unternehmen ausgeschrieben, was bedeutet, dass sich auf dieses Programm Interessenten aus aller Welt bewerben.
Arbeiten in der Dienstleistungsbranche
IT-Dienstleistung ist in erster Linie Beratung. Sei es im Help Desk-Bereich, im Consulting oder Outsourcing. Gearbeitet wird in interdisziplinären Teams, in denen Technik-Absolventen und Wirtschaftswissenschafter zu gleichen Teilen vertreten sind. Der Begriff «Service» prägt dabei die Aufgaben, die Dienstleistung beim Kunden steht im Vordergrund: Sei es, dass für ihn ein Rechenzentrum betrieben oder die komplette IT für das Unternehmen abgewickelt wird. Auch wenn eine neue Software eingeführt oder in Sachen Datenschutz und Datensicherheit ein Konzept erarbeitet werden muss, sind IT-Spezialisten gefragt. Die Karriereperspektiven im IT-Service sind gut und umfassen sowohl die Fach- als auch Führungslaufbahn: Engagierte Mitarbeitende können über verschiedene Projektleitungen bis hin zu Managementaufgaben auf höchster Ebene aufsteigen. Wer derartige Führungsaufgaben nicht übernehmen möchte, kann gerade im Beratungsbereich als hoch bezahlter Spezialist ohne Personalverantwortung Karriere machen.

Gesuchte Studienrichtungen
- Wirtschaftswissenschaften
- Wirtschaftsingenieurswesen
- Wirtschaftsinformatik
Konsumgüterindustrie
Ob als Spezialist im Grosskonzern oder als Generalist im kleineren Unternehmen – für den erfolgreichen Einstieg in die Konsumgüterindustrie sind Einsatzbereitschaft, unternehmerisches Denken und Teamfähigkeit gefragt.
Besonderheiten
Eine gute Binnenkonjunktur und der wirtschaftliche Aufschwung im europäischen Ausland haben der Schweizer Konsumgüterindustrie eine Verschnaufpause verschafft. 2006 konnte die Branche eine positive Bilanz ziehen. Gleichzeitig sorgt der sich verschärfende Wettbewerb mit den Niedriglohnländern in Osteuropa und Asien für Druck. Vor diesem Hintergrund setzt die Konsumgüterindustrie auf eine Verstärkung der Markenpolitik und eine Verfeinerung ihrer Marketing-Instrumente. Weil der Aufbau starker Marken jedoch immer aufwendiger wird, reduzieren innovative Markenstrategen ihr Portfolio auf wenige Umsatzträger, die sie zu globalen, lifestyle-orientierten Produktlinien ausbauen. Um eine wettbewerbsfähige Marktposition zu halten, konzentrieren sich viele Konsumgüterproduzenten ausserdem auf ihre Kernkompetenzen und lagern Nebentätigkeiten an Dienstleister aus. Im Hinblick auf eine Optimierung der Prozesse und eine Reduzierung der Kosten hat zudem die Nutzung neuer Technologien an Bedeutung gewonnen.
Branchenüberblick
Die Suche nach neuen Entwicklungsmöglichkeiten bestimmt derzeit die Situation der Schweizer Konsumgüterindustrie. Dabei sorgt gerade der Wettbewerb im Zeichen der Globalisierung bei gut ausgebildeten Nachwuchskräften für Perspektiven: Wo die Unternehmen stark unter Druck stehen, sind frische Ideen und Konzepte gefragt.


