INHALTSVERZEICHNIS
- 71Branchen
- 72Automobilindustrie
- 73Banken und Finanzdienstleister
- 82Bauindustrie
- 83Biotechnologie
- 85Chemische und Verfahrenstechnische Industrie
- 88Consulting
- 96Elektroindustrie
- 100Energie- und Versorgungswirtschaft
- 103Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
- 104Forschungsinstitute
- 106Handel
- 109IT und IT-Dienstleistungen
- 114Konsumgüterindustrie
- 118Logistik
- 119Luft- und Raumfahrt
- 121Markt- und Meinungsforschung
- 122Maschinen- und Anlagenbau
- 126Medien
- 131Öffentlicher Dienst
- 133Pharma und Health Care
- 137Steuerberatung
- 138Telekommunikation
- 141Temporärarbeit
- 142Tourismus
- 144Umweltschutz und Entsorgung
- 146Versicherungen
- 150Wirtschaftsprüfung
- 260Indizes
Gesuchte Studienrichtungen
- Wirtschaftswissenschaften
- Wirtschaftsingenieurwesen
- Volkswirtschaftslehre
- Verwaltungswissenschaften
- Jus
- Sozialwissenschaften
- Naturwissenschaften
- Ingenieurwesen
- Architektur
- Informatik
- Politikwissenschaften
- Soziologie
- Ethnologie
- Agrar-/Forstwissenschaften
- Umwelttechnik
- Umweltökonomie
Bewerberprofil
- Nachweisbares politisches und soziales Interesse
- Überdurchschnittliche Examensnoten
- Wirtschaftskenntnisse/ -erfahrung
- Praxis-/Berufserfahrung
- Auslandserfahrung
- Entwicklungspolitisches Engagement
- Mehrsprachigkeit
- Analytische Kompetenzen
- Hohe Sozialkompetenz
- Überzeugungsfähigkeit
- Motivation
- Einfühlungsvermögen
- Kenntnisse in Konfliktmanagement
- Diplomatisches Geschick
- Flexibilität/ Anpassungsfähigkeit
- Mobilität
- Persönliche Reife
- Psychische und physische Belastbarkeit
Entwicklungszusammenarbeit und Internationale Organisationen
Schweizer Beschäftigte sind in internationalen Organisationen immer noch unterbesetzt. Doch für Bewerber mit besten Referenzen, Spitzennoten und Berufserfahrung stehen die Chancen gut, sich gegen die Eliten aus anderen Nationen durchzusetzen.
Besonderheiten
Die Schweiz ist Mitglied in gut 100 multilateralen Organisationen. Einstiegsmöglichkeiten in der internationalen Zusammenarbeit bieten sich zwar nur den besten Absolventen, dies allerdings seit dem Schweizer Beitritt zur UNO kontinuierlich: Mit Ausnahme des Standorts Genf ist die Schweiz in beinahe allen Organisationen massiv untervertreten – mehr Präsenz ist gefragt, was hoch qualifizierte Bewerber zu einem begehrten Gut macht. Je nach Aufgabenfeld der Organisation sind die Beschäftigten konsularisch oder in Verwaltungs- und Wirtschaftsbereichen tätig.
Vielfalt prägt auch die Entwicklungszusammenarbeit. Je spezifischer die Qualifikationen und (Feld-)Erfahrungen eines Bewerbers, desto besser sind seine Einstiegschancen. In den Schwellenländern kann er etwa an der Planung und Steuerung von Hilfsprojekten beteiligt sein. Dabei lautet das gängige Motto vor Ort: Hilfe zur Selbsthilfe.
Branchenüberblick
Die Schweiz zahlt für ihre Mitgliedschaften in internationalen Organisationen jährlich Beiträge in Höhe von rund 1,2 Milliarden Franken. Obwohl das Land damit zu den wichtigsten Geldgebern gehört, ist die Schweiz personell unterrepräsentiert. Grund für die Lage: Es bewerben sich zu wenig berufserfahrene und einschlägig qualifizierte Akademiker um eine Einstellung bei internationalen Organisationen. Um dies zu ändern, wurde vom Staatssekretariat für Wirtschaft und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit das Informationszentrum für Berufe in der Internationalen Zusammenarbeit, kurz cinfo, gegründet. Dessen Aufgabe ist es, die Schweizer Präsenz in Organisationen wie den Vereinten Nationen, der Welthandelsorganisation oder der Weltbank zu verbessern.
In der Entwicklungszusammenarbeit gibt es dagegen nach Einschätzung der Helvetas (Schweizer Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) derzeit mehr Bewerber, als Stellen vakant sind – bei steigenden fachlichen Anforderungen. An Bedeutung gewinnt derzeit die Entwicklungsforschung in verschiedenen Bereichen.
Anforderungen
Beschäftigungs- und Wirtschaftsförderung, Umweltschutz, AIDS- oder Armutsbekämpfung: Die Themen und Projekte im internationalen Dienst sind breit gefächert, die Wirtschaftsräume global vernetzter denn je. Schweizer Absolventen, die sich für eine Tätigkeit in der internationalen Zusammenarbeit bewerben, treten damit gegen die Eliten aus anderen Nationen an. Zudem sind in den letzten Jahren die Anforderungen an den Nachwuchs stark gestiegen. Doch die Chancen für einen Berufseinstieg sind nach Einschätzung der beschäftigenden Institutionen sehr gut.
Ökonomen und Ingenieure benötigen neben besten Referenzen und Spitzennoten auch Berufs- und Auslandserfahrung, interkulturelle Kompetenz und Improvisationsvermögen. In der Entwicklungszusammenarbeit sollten sie zusätzlich die Motivation mitbringen, gemeinsam mit den Menschen vor Ort Prozesse



