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Jobwechsel nach Plan
Aktuelle Zahlen belegen: Mehr als zwei Drittel aller Schweizer tragen sich trotz Finanzkrise mit dem Gedanken, den Arbeitgeber in naher Zukunft zu wechseln. Bei einer Veränderung im Job ist jedoch einiges zu beachten.
Foto: © Matthilda/Fotolia.com Eine Umfrage des Stellenvermittlers Kelly Services hat ergeben, dass sich heutzutage viele Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber gegenüber nicht mehr verpflichtet fühlen. So denken 69 Prozent aller Schweizer darüber nach, sich über neue Jobmöglichkeiten zu informieren. Rund die Hälfte der Befragten würde für eine anspruchsvolle Tätigkeit sogar Gehaltskürzungen in Kauf nehmen. An der Studie nahmen 3.700 Schweizer teil.
Ein eventueller Jobwechsel sollte jedoch gut überlegt und nicht zu voreilig vollzogen werden. Zunächst gilt es, sämtliche Faktoren zu berücksichtigen und alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Den Jobwechsel gründlich planen
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Wenn der erste Job zur Routine wird und Sie das Gefühl haben, dass Ihre Entwicklung stagniert, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihrer Karriere neuen Schwung verleihen können. Oft kann schon ein Gespräch mit dem Vorgesetzten Klarheit schaffen. Denn oft kann man gerade innerhalb grösserer Unternehmen die Position wechseln oder sich weiterbilden.
Ein guter Zeitpunkt für den Jobwechsel ist, wenn Sie merken, dass Sie sich in Ihrer derzeitigen Position nicht weiterentwickeln und die Lernkurve flach geworden ist. Dies ist frühestens nach drei bis fünf Jahren der Fall. Oder Sie merken gleich, dass Sie und Ihr Unternehmen, Ihre Position oder die ganze Branche nicht zusammenpassen.
Klare Ziele definieren
Weiterführende Links
Auf dem Weg zur FührungskraftDie beliebtesten Schweizer ArbeitgeberHeadhunter
Möchten Sie das Unternehmen wechseln, etwa weil Sie mit dem Führungsstil des Vorgesetzten nicht einverstanden sind oder weil es keine internen Aufstiegsmöglichkeiten gibt? Dann sollten Sie einige Dinge beachten, um den Wechsel erfolgreich zu gestalten. "Wichtig ist, dass Sie Ihre Karriere individuell und strategisch planen und vor einem Wechsel für sich folgende Fragen klären: Wo stehe ich heute? Was will ich mittel- (in drei bis fünf Jahren) und langfristig (in zehn Jahren) erreichen? Wie muss ich mich noch weiterentwickeln bzw. was muss ich dafür noch lernen?“, rät Dipl.-Psych. und Personalberaterin Julia Bender vom Zentrum für Management- und Personalberatung (zfm) in Bonn.
Dem Jobwechsel sollte also eine gründliche Innenschau vorausgehen und Sie sollten sich darüber im Klaren sein, in welche Richtung Sie sich bewegen wollen.
Zusatzqualifikationen ja, aber die richtigen
Vielleicht ist es sinnvoll, eine Zusatzqualifikation wie etwa einen MBA oder einen Doktortitel zu erwerben? Hierbei ist allerdings zu beachten, dass dies möglichst zeitnah nach dem Studium geschieht. Mit fortschreitender Berufserfahrung werden die praktischen Kompetenzen stärker gewichtet.
Immer gern gesehen wird, wenn Sie sich fachlich weiterbilden. Nutzen Sie die Angebote Ihres Arbeitgebers und vertiefen und frischen Sie Ihr Wissen regelmässig auf.
Gefunden werden statt zu suchen
Bevor Sie sich auf die Suche nach dem neuen Job machen, analysieren Sie Ihre Ziele und Ansprüche, ebenso wie Ihre Stärken und Schwächen. Was können Sie dem neuen Arbeitgeber bieten, und was verlangen Sie im Gegenzug dafür?
Oft ist es hilfreich, Freunde und vertrauensvolle Kollegen nach ihrer Einschätzung zu fragen. Selbst- und Fremdbild sind meistens nicht deckungsgleich und eine objektive Beurteilung von aussen offenbart vielleicht Eigenschaften, die Sie so nicht wahrgenommen haben.
Weiterlesen: Sorgfältige Vorbereitung und Präsentation
