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Existenzgründung: Der Weg zum eigenen Unternehmen
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Die Existenzgründung per Knopfdruck gibt es leider nicht. Wir geben Tipps für eine erfolgreiche Gründung - Schritt für Schritt.
Viele haben diesen Traum: Eine herausragende Geschäftsidee, Chef in der eigenen Firma und erfolgreiches Unternehmertum. Wir geben jungen Gründern wichtige Tipps, damit der Traum vom eigenen Unternehmen in Erfüllung geht. Ausserdem berichten zwei erfolgreiche Gründer von ihren Erfahrungen.
Die Selbstständigkeit wartet im Gegensatz zur Festanstellung nicht mit begehrten Sicherheiten wie einem geregelten Einkommen, bezahltem Urlaub und festen Arbeitszeiten auf. In Zeiten der Wirtschaftskrise erscheint die Existenzgründung trotz der Entbehrungen erstrebenswert: Wer einen guten Job in Festanstellung hat, spürt, dass Privilegien wie Vollbeschäftigung immer unsicherer werden.
Die wirtschaftliche Entwicklung kann einer der Gründe sein, das berufliche Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und ein Unternehmen zu gründen. Doch auch unabhängig davon kann eine innovative Idee, eine Nische oder ein erkanntes Optimierungspotenzial der Impuls zur Existenzgründung sein.
Loslegen – allein oder im Team?
Ob man alleine oder im Team ein Unternehmen gründet, hängt davon ab, auf welchem Weg die Geschäftsidee geboren wird. Oft sind es (studentische) Netzwerke, in denen Gründer gemeinsam Inspirationen zu handfesten Konzepten entwickeln. Oder an der Hochschule entsteht aus einem Projekt ein Spin-off unter Mitwirkung der Professoren. Manch einer arbeitet auch ganz allein an seiner Erfindung.
Man muss sich aber darüber bewusst sein, dass kaum eine Person alle Aufgaben in sich vereinigen und adäquat ausüben kann. Schliesslich kommen auf das Start-up so unterschiedliche Themen wie Produktion, Vertrieb, Verwaltung oder Presse zu.
Mehr zum Thema :Amazee und Celeroton im Kurzporträt Linksammlung: Wettbewerbe Initiativen und Gründerzentren Linksammlung zum Thema GründungInterview mit Wolfgang Bersch: Ideen souverän verkaufen (PDF)
Martin Bartholet, einer der beiden Gründer von Celeroton, empfiehlt unbedingt als Team zu arbeiten: „Jeder bringt unterschiedliche Kompetenzen mit ein, im Laufe der Zeit kristallisiert sich heraus, wer was am besten macht.“
Martin Bartholet studierte an der ETH Zürich Elektrotechnik. Zusammen mit seinem Kommilitonen Christof Zwyssig gründete er das ETH Spin-off Celeroton, ein Unternehmen für Antriebssysteme.
Weiter zu Teil 2: Wodurch zeichnen sich erfolgreiche Gründer aus?
