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Studieren in Osteuropa: Studiengebühren
Die Wahl des Studiums hängt unweigerlich mit dem Thema Geld zusammen. Genauso wie die Schweiz, verlangen auch die osteuropäischen Länder zunehmend Studiengebühren. Höhe und Art der Studiengebühren sind in Osteuropa jedoch sehr unterschiedlich.
Die Chancen auf ein Auslandsstipendium stehen in Osteuropa noch immer sehr gut.
Wer sich beispielsweise für ein polnischsprachiges Studium an einer staatlichen Universität in Polen entscheidet, der zahlt lediglich eine einmalige Immatrikulationsgebühr von etwa 150 Euro. Auch in Tschechien ist das Studium auf Tschechisch kostenlos. Ein englischsprachiges Studium kostet jedoch bis zu 8.000 Euro pro Jahr.
In Rumänien hingegen richten sich die Gebühren ausschließlich nach gewähltem Studiengang und variieren zwischen 3.000 Euro und 9.000 Euro.
Wer sich für ein Vollstudium im Ausland entscheidet, kann in Slowenien kostenlos studieren; muss dafür aber in einigen Fächern den entsprechenden Numerus Clausus nachweisen oder eine Aufnahmeprüfung absolvieren.
Bei einem zeitlich begrenzten Auslandsaufenthalt allerdings, hat das Studium in Slowenien seinen Preis. Die Kosten richten sich dann nach der Graduierung des Studenten:
Undergraduate-Bereich 1.000 Euro bis 2.500 Euro pro Jahr, Postgraduate-Bereich bis zu 6.000 Euro pro Jahr.
Die Baltischen Staaten verlangen generell Studiengebühren von ausländischen Studenten. Die Kosten für das Studium richten sich nach Hochschule und Studiengang. Ausländische Studenten müssen an staatlichen Hochschulen mit 750 Euro bis 1.000 Euro pro Jahr rechnen, private Hochschulen verlangen bis zu 5.000 Euro Studiengebühren pro Jahr.
Studieren in Osteuropa: Studiengebühren im Vergleich
Stipendien
Wer sich entschieden hat, sein Studium mit einem Auslandsaufenthalt zu bereichern, sieht sich oftmals mit der Frage der Finanzierung konfrontiert.
Einen kostenlosen Studienaufenthalt in Osteuropa ermöglichen spezielle Stipendien der staatlichen Bildungsministerien und natürlich innerhalb der EU das Erasmus-Programm. Dieses unterstützt einen Aufenthalt von drei bis zwölf Monaten mit der Befreiung von Studiengebühren.
Auch wenn die Lebenshaltungskosten in vielen Teilen Osteuropas noch relativ gering sind, kann eine finanzielle und auch organisatorische Unterstützung den Einstieg in das Auslandsstudium in vielerlei Hinsicht erheblich erleichtern.
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Neben der europäischen Förderung eines Auslandsaufenthalts im Rahmen des Erasmus-Programms, bieten auch immer mehr Stiftungen und Vereine finanzielle Unterstützung und spezielle Förderungen in Form eines Stipendiums für einen Studienaufenthalt in Osteuropa. Dabei steht nicht nur finanzielle Hilfe, sondern vor allem die kulturelle Begegnung, Integration und das Erlernen der Landessprache im Mittelpunkt gezielter Stipendienprogramme.
Datum: 3/2007
Autor: Marian Wolf