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Lebenslauf: Optimaler Aufbau
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Der Aufbau des Lebenslaufs ist oft mit einigen Tücken verbunden, bis alle wichtigen Informationen untergebracht sind. Wir bieten Ihnen einen Leitfaden, mit dem Sie Ihren Lebenslauf optimal strukturieren können.
Am Anfang des Lebenslaufs stehen Ihre persönlichen Angaben: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Heimatort und, sofern Sie möchten, Nationalität und Zivilstand.
Alternativ können Sie Ihre Adressdaten auch in eine Kopfzeile schreiben. Das hat die Vorteile, dass Ihre Angaben auf allen Seiten des Lebenslaufs stehen und Sie mehr Platz für Ihre beruflichen und universitären Erfahrungen haben.
Geburtstag, Heimatort und Zivilstand sollten Sie nicht in die Kopfzeile schreiben. Diese Angaben stehen immer im eigentlichen Lebenslauf an erster Stelle und können mit „Persönliche Angaben“ betitelt sein. Ihr Porträtfoto gehört in die rechte obere Ecke Ihres Lebenslaufs.
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Aufbau gegenchronologisch
Für den weiteren Aufbau des Lebenslaufs hat sich über die letzten Jahre die gegenchronologische Darstellung durchgesetzt. Das heisst, Sie beginnen mit Ihrer aktuellen Tätigkeit. Haben Sie Ihr Studium bereits abgeschlossen und einen festen Job, folgt in Ihrem CV der Punkt „Berufserfahrung“ oder „Berufliche Erfahrung“. Geben Sie sowohl den Eintrittszeitpunkt als auch Position und Aufgabenbereiche an.
Studium, Berufsausbildung, Matura
Danach folgt der Punkt „Ausbildung“. Sollten Sie Ihr Studium gerade abschliessen oder abgeschlossen haben, folgt „Ausbildung“ nach den persönlichen Angaben. An erste Stelle gehört in diese Rubrik Ihr Studienabschluss samt Titel der Bachelor- oder Masterarbeit und die dazugehörige (voraussichtliche) Note. Beispielsweise: Bachelor of Arts in Wirtschaftswissenschaften (Note 5), Universität Zürich. Zusätzlich geben Sie den Titel der Abschlussarbeit samt Note an.
Ihr eigentliches Studium mit Schwerpunkten führen Sie im Anschluss auf. Zuletzt geben Sie an, auf welcher Schule und in welchem Jahr Sie Ihre Matura erworben haben. Falls Sie vor Ihrem Studium eine Ausbildung absolviert haben, gehört diese zwischen Ihren Schulabschluss und Ihr Studium.
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Praktika und Nebenjobs im Lebenslauf
Nun folgen Ihre praktischen Erfahrungen, zu denen sowohl Praktika als auch Werkstudententätigkeiten und Nebenjobs zählen. Auch hier erfolgt der Aufbau gegenchronologisch. Nennen Sie das zuletzt absolvierte Praktikum oder Ihren aktuellen Nebenjob zuerst. Der Name des Unternehmens und der Zeitrahmen müssen genauso angegeben werden wie Ihre Aufgaben in dieser Zeit.
Weitere Qualifikationen unbedingt angeben
Nachdem Sie Ihre universitären und beruflichen Erfahrungen dargestellt haben, fahren Sie mit Ihren weiteren Qualifikationen fort: Sprachen, EDV-Kenntnisse, Weiterbildungen und ausseruniversitäres Engagement gehören ebenso in den Lebenslauf wie Ihre Hobbys und die Nennung von Referenzpersonen. Sie sollten die Personen vorab fragen, ob Sie sie als Referenzen angeben können.Nennen Sie im Lebenslauf Namen der Referenzpersonen, Unternehmen und Unternehmen sowie die Kontaktdaten. Der Lebenslauf endet mit einer Orts- sowie Datumsangabe.
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Datum: 04/2010
Autorin: Eva Schenkelberg
