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Karriere in der Krise: Teil 2
Chancen optimieren
Wichtig ist es, frühzeitig mit Recherche und Bewerben zu beginnen. Sollten Sie nach dem Studium bis zu Ihrem Berufsstart einen Leerlauf haben, ist das heute nicht ungewöhnlich. Auch diese freie Zeit lässt sich effektiv nutzen.
Überlegen Sie zum Beispiel, in welchen Bereichen Sie sich noch mehr von Mitbewerbern abheben können. Wo gibt es noch kleine Defizite, die Sie nun beheben können?
Unabhängig von Fachkenntnissen könnten Sie Ihre Soft Skills oder Fremdsprachenkenntnisse verbessern, etwa durch einen Auslandsaufenthalt. Davon werden Sie bei jeder Bewerbung profitieren.
Eigene Fähigkeiten verbessern
Oft ist bei einem straffen Studienverlauf nicht genug Zeit für Nebenjobs oder Praktika, jetzt können Sie dies nachholen. Eine weitere Option, sich für den Bewerbungsprozess zu wappnen, sind Coachings oder Trainings zu Bewerberthemen wie Assessment Center oder Interview. Fragen Sie im Career Service Center Ihrer Hochschule oder im Arbeitsamt nach, ob es für Sie vergünstigte oder kostenlose Kursangebote gibt.
Sie können sich zudem in Ihrem Gebiet weiter qualifizieren und spezialisieren, ob durch Publikationen, Internetrecherchen oder Fachkurse. Als Experte passen Sie vielleicht exakt in eine Nische.
In puncto Beschäftigungsumfang bietet sich ein Kompromiss an: Klappt es nicht mit einer Vollzeitposition, steigen Sie über eine Teilzeitanstellung ein. So sind Sie schon einmal im Berufsleben involviert und können die verbleibende Zeit nach eigener Initiative und individuellen Zielen für Ihre Weiterbildung nutzen.
Teil 3: Praktikum statt Jobeinstieg?
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Autorin: Stefanie Riemann
Datum: 02/2010