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Bewerbungsvideo: Nicht immer sinnvoll

Teil 3: Checkliste Bewerbungsvideo

Professionell: Wählen Sie für die Aufnahme eine Videokamera oder beauftragen Sie ein professionelles Unternehmen (Preis ab 300 EUR). Von Webcam-Aufnahmen ist prinzipiell abzuraten.

- Notieren Sie sich, was Sie dem Unternehmen im Video mitteilen wollen und üben Sie vor einem Spiegel oder Freunden. Das baut Nervosität und die Kameraangst ab.

- Tragen Sie Kleidung, die Sie auch zu einem Vorstellungsgespräch anziehen würden.

- Achten Sie auf ausreichende Lichtverhältnisse und den Weissabgleich. Ihr Gesicht sollte schattenfrei erkennbar sein. Wählen Sie einen neutralen Hintergrund.

- Während der Aufnahme sollten Sie ein externes Mikrofon verwenden. So beugen Sie ungewollten Nebengeräuschen vor und sind besser zu verstehen.

- Die Aufnahme sollte Ihren Oberköper und Ihr Gesicht zeigen, nicht den ganzen Körper.

- Um Ihre Stimme und Atem zu festigen, sollten Sie sich zur Aufnahme hinstellen.

- Ganz wichtig: Blicken Sie immer in die Kamera. Damit sehen Sie quasi dem Personaler direkt in die Augen, wie Sie es auch bei einem echten Vorstellungsgespräch tun würden.

- Lesen Sie niemals ab. Der Text sollte frei vorgetragen sein. Kleine Notizzettel über der Kamera können Ihnen Stichworte liefern, falls Sie aus dem Konzept kommen.

- Wiederholen Sie nicht die Inhalte Ihres Lebenslaufs, sondern geben Sie dem Personaler Einblicke in Ihre Persönlichkeit, Ihre Motivation und Ihre Stärken.

- Die Aufnahme sollte eine Dauer von zwei Minuten nicht überschreiten.

Datum: 3/2009

Autor: Eva Schenkelberg

 

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