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Bewerbungsvideo: Nicht immer sinnvoll
Teil 2: In welchen Branchen Bewerbervideos nicht gut ankommen
In der Finanzbranche bieten Bewerbungsvideos wenig Nutzen und sind kaum verbreitet, wie Lukas Vonesch, Head Campus Recruiting Schweiz bei Credit Suisse, berichtet. “Wir verschaffen uns mittels schriftlichem Dossier des Bewerbers einen ersten Eindruck zu folgenden Eckdaten: Studienschwerpunkt, Studienleistung, Praxiserfahrungen und Berufswunsch. Der persönliche Eindruck ist für uns ebenfalls sehr wichtig. Wir bevorzugen jedoch das persönliche Gespräch am Telefon."
Besser beim Unternehmen nachfragen
Wer ein Bewerbungsvideos nutzen möchte, sollte sich vorab bei dem Unternehmen erkundigen, ob dies erwünscht ist. Speziell Bewerber, die aufgrund schlechter Noten oder einer unvorteilhaften Studienwahl auf ihre Persönlichkeit und Fähigkeiten aufmerksam machen wollen, können von einem Video profitieren. "Auch für Auslandsbewerbungen ist es ideal, schliesslich schicke ich die erste Vorstellung gleich mit“, so Hofert.
USA sind Vorreiter
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Der Einsatz eines Bewerbungsvideos sollte daher gut durchdacht sein, denn bis Videos als gängige Bewerbungsmassnahme akzeptiert sind, wird es noch dauern. “Für die junge Generation sind Videos normal - und die werden die alte Garde schliesslich irgendwann ersetzen“, meint Hofert. „Die USA sind circa drei, vier Jahre weiter als wir - das wird auch zu uns schwappen.“
Teil 3: Checkliste Bewerbungsvideo
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