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Ratgeber Masterstudium: Welcher Master ist der richtige?

Konsekutiver oder nicht-konsekutiver Master?

Die Entscheidung für oder gegen einen an das Bachelorstudium inhaltlich anschliessenden Master (konsekutiv) hängt von der geplanten Laufbahn ab. "Die Erfahrungen bei Accenture zeigen: Unsere Senior Executives haben sehr unterschiedliche Bildungsbiographien", berichtet Simone Wamsteker. Für den Aufstieg in Managementpositionen scheint jedoch ein nicht-konsekutiver Master besonders geeignet. So kann Fachwissen aus dem Bachelorstudium mit Management Know-how aus dem Masterstudium verknüpft werden, was gerade für Positionen an Schnittstellen im Unternehmen (z. B. im Produktmanagement) wertvolle Kompetenzen bringt. "Für Absolventen eines nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudienganges, die eine Führungsposition anstreben, ist der nicht-konsekutive MBA empfehlenswert", fasst Julia Bender zusammen.

Master: Vollzeit oder Teilzeit?

Gerade wenn das Masterstudium erst nach einigen Jahren im Beruf aufgenommen wird, stellt sich die Frage nach dem Studienmodell. Schliesslich ist ein Vollzeitstudium teuer – auch weil während des Studiums das gewohnte Gehalt wegfällt. Ein Teilzeit-MBA ist hier eine gute Lösung. Um einer möglichen Abwanderung vorzubeugen, steigt offenbar auch die Bereitschaft der Unternehmen, Mitarbeiter beim Masterstudium zu unterstützen. So ergab eine Ende 2007 vom Institut der Deutschen Wirtschaft durchgeführte Studie, dass in Deutschland 40 Prozent der Unternehmen ab 250 Mitarbeiter bereit sind, anfallende Gebühren teilweise zu übernehmen. Gleichzeitig sondieren Unternehmen wie etwa Accenture den Bildungsmarkt und planen, bei berufsbegleitenden Masterprogrammen direkt mit Hochschulen zu kooperieren. Im Spezialfall MBA bestehen derartige Kooperationen ohnehin seit vielen Jahren.

Master: Welche Hochschule, welches Land?

Während bei berufsbegleitenden Masterprogrammen der Ort der Hochschule durch die Nähe zum Arbeitsplatz vorgegeben wird, haben Vollzeitstudierende die Wahl, den Master oder MBA komplett oder teilweise im Ausland zu absolvieren. Unabhängig davon gilt bei der Wahl der Hochschule in jedem Fall: Achten Sie darauf, dass die Hochschule von den wichtigen Agenturen akkreditiert ist, analysieren Sie verschiedene Rankings, sprechen Sie mit Verantwortlichen und Alumni und informieren Sie sich gründlich, bevor Sie eine Entscheidung treffen!

Datum: 2/2009

Autor: Maurice Hein

 

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